Ursprünglich hieß die trendige Lokalität von Alex Dohnt und Steffen Schunk einmal "cibo matto", was zu deutsch etwa soviel heißt, wie "verrücktes Essen". Doch zuerst hatte ein gleichnamiges Berliner Restaurant etwas dagegen, dann meldete sich ein Kaffeekonzern und stellte Namensähnlichkeiten fest, so mutierte die ganz in Rot und Schwarz gehaltene Bar-Lounge-Kneipe am Wilhelmsplatz eben zum Ciba Mato.
Das Publikum, das sich in Scharen an der Bar, den dunklen Holztischen oder in einem der beiden Loungebereiche einfindet, interessiert sich derweil wenig für die Namensdetails. Es schwört auf den Sound und die Cocktails die hier über den Tresen gehen, denn die sind nicht nur mit Sachverstand geschüttelt und gerührt, sondern wirklich eine Augenweide: Die Pina Colada wird in einer ganzen Ananas serviert, Coco Loco, die "verrückte" - weil beschwipste - Kokosnuss, schlürft man mit dem Strohhalm direkt aus der nämlichen.
Die Grüppchen, die sich in der "Buddha Lounge" genannten, liebevoll mit Götterstatuen und Kissen dekorierten Asien-Abteilung aufhalten, lassen gern eine der großen Wasserpfeifen kommen. Aber auch an den Tischen oder im Sommer draußen auf der Terrasse, wo die Gäste entspannt in der "Summer Chill Lounge" auf einer Sofa-Landschaft aus Holz und weißem Kunstleder herumlümmeln, sieht man blubbernde Shishas zuhauf.
Drinnen wie draußen wird dem Hunger mit Asiatischem, Pasta, Texmex-Kost oder "Sexy Fingerfood" zu Leibe gerückt. Frühstücken kann man hier bis kurz vorm Zubettgehen: unter der Woche erst ab 17 Uhr, denn nur am Wochenende öffnet das Ciba Mato schon morgens, aber dafür immer bis 23 Uhr.
Das Ciba Mato im Internet:
www.ciba-mato.de