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Besuch der Universitätsstadt

Durchs Naturschutzgebiet zur Wurmlinger Kapelle

Tübingen - Die ehrwürdige Stadt Tübingen mit ihrer 1477 von Graf Eberhard im Bart mit dem Wahlspruch "Attempto - ich wag's" gegründeten Universität, ihrer hervorragend restaurierten Altstadt, ihrem heimeligen Marktplatz und ihrem Schloss Hohentübingen ist der Ausgangspunkt für unsere Wanderung auf die Wurmlinger Kapelle. Ein kleiner Stadtbummel mit Endpunkt Hohentübingen ist zum "Einlaufen" gerade richtig.

Streckenverlauf: Nach dem Rundgang im und ums Schloss finden wir im Schlosshof direkt hinter dem Brunnen einen Tunnel mit Hinweisschild "Wurmlinger Kapelle" der uns auf unseren, mit rotem Balken gekennzeichneten Wanderweg führt. Nach einem Kilometer aufpassen: links den Lichtenbergerweg nehmen. Nach einem weiteren Kilometer statten wir, rechts oben, dem Bismarckturm einen Besuch ab. (von Mai bis Sept. an den Wochenenden geöffnet, sonst Schlüssel beim Kulturamt, Nonnengasse 19, ausleihen)

Wir gehen weiter, bleiben stets auf dem geschotterten Waldweg, erreichen nach ca. 2 km eine Wegspinne mit Wegzeigern. Wir folgen den Hinweisen Grill- und Spielplatz, - nicht Wurmlinger Kapelle! (weiterhin roter Balken, auf älteren Karten nicht eingezeichnet) - und biegen am Spielplatz scharf rechts ab, gehen bergauf und gelangen nach ca. 250 m, indem wir links und gleich wieder rechts abgebogen sind, in ein wunderschönes Naturschutzgebiet der alten aufgelassenen Weinberge von Hirschau. Bald sehen wir auch unser Ziel vor uns liegen. Um auf dem kürzesten Weg dorthin zu gelangen, halten wir uns, wenn unser geschotterter Weg auf ein geteertes Sträßchen stößt, (Schild Naturschutzgebiet) rechts. Von der Wurmlinger Kapelle genießen wir die herrliche Aussicht auf die Alb mit dem davor liegendem Rammert, den Hohenzollern, die Ausläufer des Schwarzwaldes und den Schönbuch. Man würde am liebsten das Lied "Droben stehet die Kapelle" von Ludwig Uhland anstimmen. Zurück am Sattel, weist uns das Rundwanderschild 4/5 den Weg rechts den Hang hoch, der uns nach 2 km zurück auf eine Kreuzung unseres Hinweges führt. Unterwegs gehen wir, wenn der Rundwanderweg rechts abbiegt, gerade aus, dem roten Balken nach. An der Kreuzung folgen wir der Straße links bergab, auch an einer Gabelung links, ins Ammertal und erreichen, unten angelangt, rechts abbiegend Schwärzloch zu einer gemütlichen Rast in einem urschwäbischen Vesperlokal (Mo und Di Ruhetag). Von hier aus sind es 2 km zurück nach Tübingen.

>> Der Streckenverlauf in der Übersicht als PDF-Dokument

Streckenlänge: ca. 15 km
Steigungen: circa 250 m
Karten: Freizeitkarte Landkreis Tübingen 1:35 000 des >>Landesvermessungsamt Baden-Württemberg ; weitere Informationen: >> Schwäbischer Albverein
Einkehrmöglichkeiten: Tübingen und Schwärzloch
 

Ralf Schäffer, Schwäbischer Albverein

29.03.2010 - aktualisiert: 30.03.2010 15:37 Uhr

 



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