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Umstrittener Medienunternehmer

Programmbeschwerde gegen Hornauer

Thomas Hornauer
Foto: dpa

STN ExklusivStuttgart – Der umstrittene TV-Unternehmer Thomas Hornauer gerät erneut ins Visier der Medienkontrolle. Bei der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) in Stuttgart ist eine Programmbeschwerde vorgelegt worden, die nun geprüft wird. Wie LfK-Präsident Thomas Langheinrich gegenüber dieser Zeitung bestätigte, wirft eine Zuschauerin Hornauer vor, er habe in einem seiner sogenannten Beratungsgespräche auf seinem TV-Sender „Telemedial“ das Thema Sex mit Kindern verharmlost. „Wenn sich das bewahrheiten sollte, wäre das ein Anlass für die Kollegen in Österreich, gegen Herrn Hornauer vorzugehen“, sagte Langheinrich und kündigte an, die Beschwerde nach Wien weiterzuleiten.

Hornauer hat die Zulassung für seinen neuen Sender „Telemedial“ bei der Regulierungsbehörde in Österreich erhalten und produziert seine Beratungssendungen sowohl in Wien als auch in Ludwigsburg. Das Programm ist via Satellit und im Kabelnetz zu empfangen. Die LfK in Stuttgart hatte Hornauer Ende 2004 die Lizenz für seinen Sender BTV4U nicht mehr verlängert und dies mit Verstößen gegen Programmrichtlinien begründet. Der TV-Unternehmer aus Plüderhausen hatte dagegen erfolglos geklagt. Hornauer selbst war am Mittwoch für eine Stellungnahme zu den neuerlichen Vorwürfen nicht zu erreichen. „Er ist krank“, sagte eine Sprecherin.
 




StN

26.03.2008 - aktualisiert: 28.03.2008 11:32 Uhr

 



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