
Loßburg - Nachdem er den Bürgermeister von Loßburg (Kreis Freudenstadt)massiv bedroht hat, muss ein Hundehalter nun mit einer Geldbuße oder einer niedrigen Freiheitsstrafe auf Bewährung rechnen. Dies bestätigte der leitende Staatsanwalt in Rottweil, Albrecht Foth, den „Stuttgarter Nachrichten“ (6. Februar). „Wir haben ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und versuchter Nötigung eingeleitet“, sagte Foth dem Blatt.
Rathaus-Chef Thilo Schreiber hatte den Schäferhundhund des Mannes beschlagnahmen lassen, nachdem das Tier eine Frau gebissen hatte und auf ein Kind losgegangen war. Nach zahllosen Drohungen des Hundehalters hatte Schreiber zunächst Frau und Tochter in Sicherheit gebracht. Schreiber selbst ist bis einschließlich 22. Februar krankgeschrieben.
Für den kommenden Montag (9. Februar) hat die Gemeinde zu einer Solidaritäts-Kundgebung aufgerufen. „Wir müssen unserem Bürgermeister helfen, die Justiz muss sich um den Hundehalter kümmern“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Manfred Hauser den „Stuttgarter Nachrichten“.