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Fall Hoffenheim

"Es gibt klare Regeln"

Stuttgart - Zwei Hoffenheimer Spielern droht eine Sperre, weil sie verspätet zu einer Dopingkontrolle erschienen sind. Ein Fauxpas, der nicht passieren darf. "Es gibt klare Regeln", sagt Heiko Striegel, Mannschaftsarzt des VfB Stuttgart, "und die müssen wir alle einhalten."

Der Mediziner und Jurist widerspricht zudem Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick, der behauptet hat, derartige Verstöße seien keine Seltenheit: "Früher wurde das alles vielleicht nicht ganz so rigoros gehandhabt. Da gab es schon Fälle, in denen sich ein Spieler noch kurz was überziehen durfte", sagt Striegel, "aber seit Sommer sind die Kontrolleure absolut konsequent."

Zur eigenen Vorgehensweise erklärt der 38-Jährige: "Sobald die Spieler den Innenraum des Stadions verlassen, nehmen wir sie in Empfang und begleiten sie direkt zur Doping-Kontrolle. Sollte ein Spieler sich noch umziehen wollen, dann bringen wir ihm frische Sachen in den Kontrollraum, wo unter Aufsicht die Probe abgegeben wird."
 


Dirk Preiß

23.02.2009 - aktualisiert: 23.02.2009 17:55 Uhr

 



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