Stuttgart - Bei den Gemeinderatswahlen in den großen Städten der Region Stuttgart behauptete die CDU trotz zum Teil großer Verluste ihre führende Position. In Esslingen hingegen präsentiert sich die SPD nach vielen Jahren erstmals wieder als Nummer eins.Böblingen verzeichnet Verluste im Gleichklang für CDU (31,4 Prozent) und Freie Wähler (21,5). Beide büßen je 3,4 Prozent ein. Die SPD (21,2) stagniert, Wahlsieger sind die Grünen (14,2 Prozent, plus 3,7) und die FDP (11,7, plus 3,3).
Der Böblinger Gemeinderat hat sich vor der Wahl eine Schlankheitskur verordnet und die Zahl der Sitze verringert. Jetzt gibt es noch 34 Stadträte (bisher 41): Die Sitzverteilung: CDU elf, Freie Wähler und SPD je sieben, Grüne fünf, FDP vier. Die beiden Wahlsieger haben je einen Sitz dazugewonnen. Die Fraktionschefs von CDU und Grünen, Hubertus Kless und Ulrich Schwarz, sind wiedergewählt worden. Einer von ihnen könnte das Gremium aber bald verlassen müssen - wenn er Erster Bürgermeister in Böblingen wird. Beide kandidieren für dieses Amt. Neu im Gemeinderat ist mit Thorsten Breitfeld (CDU) der Sprecher der Bürgerinitiative Leise A81. Die meisten Stimmen bekam Rosemarie Späth (Freie Wähler).
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