Artikel aus der Nord-Rundschau vom 23.06.2009

 

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Geprüft und meist für gut befunden

Weilimdorf. Viele Spielplätze im Bezirk befinden sich in ordentlichemZustand. Einige müssen saniert werden. Von Isabelle Butschek
 

Bevor der Gemeinderat im Herbst über den Doppelhaushalt 2010/2011 berät, hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt (GFF) die rund 500 Spielflächen in Stuttgart überprüft und bewertet. "Die Plätze in Weilimdorf stehen im Vergleich zu anderen Stadtbezirken relativ gut da", berichtete Günther Hertfelder vom GFF dem örtlichen Bezirksbeirat. Trotzdem gibt es auch in Weilimdorf einige Spielplätze, bei denen es nicht ausreicht, ein neues Gerät aufzustellen, sondern die aufgrund ihres Zustands insgesamt umgestaltet werden müssten. Diese Plätze werden - versehen mit der Priorität 1 - für den Haushalt angemeldet.



Dazu gehört der Spielplatz Gäublick, der zwar schön liegt, aber zusehens verkommt. "Die Anwohner kommen ständig auf uns zu", sagte Hertfelder. Der obere, kleinere Teil sei bereits saniert worden, der untere soll für 90 000 Euro umgestaltet werden. "Wann könnte dies denn verwirklicht werden?", fragte Bezirksbeirat Joachim Schwarz von den Grünen. "Wir wissen Ende des Jahres, ob wir die Gelder bekommen. Er könnte also bereits nächsten Sommer wieder bespielt werden", sagte Hertfelder. Der Spielplatz Mainzer Straße ist dieses Jahr dank einer Spende bereits in den Genuss zwei neuer Geräte gekommen. "Aber der Pavillon und die Spiellandschaft mit Wasser sollten in Schuss gebracht werden, damit dies wieder ein hundertprozentiger Spielplatz ist", sagte Hertfelder. 95 000 Euro wären dafür notwendig. Immer mehr Geräte mussten an der Kaiserslauterer/Landauer Straße abgebaut werden. Weil die Kinder nur noch mit einer Tischtennisplatte und auf einem Wasser-/Matschplatz spielen können, soll dieser für 70 000 Euro saniert werden.



Geld soll schließlich auch für den Bolzplatz am Kinder- und Jugendhaus Giebel in die Hand genommen werden. "Allerdings soll im Rahmen der Sozialen Stadt erst das Gebäude saniert werden, dann der Bolzplatz ", berichtete Hertfelder. Der Bolzplatz am Jugendhaus Weilimdorf soll hingegen demnächst angegangen werden, ermöglicht wird dies durch zusätzliche Mittel. "Darüber sind wir sehr froh, denn der Platz liegt ideal", sagte Hertfelder. Seine Mitarbeiterin Angela Eckel berichtete, dass desweiteren die Spielplätze Bergheimer Straße, Fasanengarten und Ludmannstraße dieses Jahr neue Geräte bekommen haben. "Allerdings haben wir unser Budget für den Spielgerätersatz nun komplett ausgeschöpft. Wünsche nach sofortiger Abhilfe können erst mit dem nächsten Doppelhaushalt abgearbeitet werden", sagte Eckel.



Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, schlug CDU-Bezirksbeirätin Waltraud Illner vor, Geräte auf dem Spielplatz Matthäusstraße ab- und woanders wieder aufzubauen, da dort durch Sanierungen viele Wohnungen leerstehen würden. "Das ist jedoch ein irrer Aufwand, verbunden mit hohen Aufbaukosten", sagte Hertfelder. SPD-Bezirksbeirat Wilhelm Ungeheuer wollte schließlich wissen, wieviele Paten sich in Weilimdorf ehrenamtlich um Spielplätze kümmern. Nicht sehr viele, "mehr Paten wären wünschenswert", sagte Eckel. Grund dafür sei auch, dass viele denken würden, sie müssten dann selbst für Sauberkeit sorgen. "Dabei geht es mehr um die Kommunikation."
 

23.06.2009 - aktualisiert: 23.06.2009 06:00 Uhr

 

 



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