Artikel aus der Nord-Rundschau vom 23.06.2009

 

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Unterm Birnbaum lässt es sich besonders gut hocken

Feuerbach. Seit 30 Jahren feiert der WOGV das Brackefest. Und auch dieses Mal strömten die Feuerbächer herbei. Von Isabelle Butschek
 

In einem ist sich Helmut Wirth sicher: "Wenn wir das Brackefest streichen würden, wären mir die Feuerbächer böse", sagt der Vorsitzende des Wein-, Obst- und Gartenbauvereins (WOGV). Denn sie ist eben doch etwas ganz Besonderes, diese traditionelle Hocketse inmitten der schön gelegenen Streuobstwiese am Ende der Hohewartstraße. Unter den Blätterkronen der Bäume sitzt es sich gut, die Jugendkapelle des Musikvereins Stadtorchester Feuerbach spielt flotte Melodien und wenn wie am Sonntag die Sonne vom Himmel lacht, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Seit 1979 wird das Fest auf dem Brackeplatz übrigens organisiert, seit der Verein die Wiese gepachtet hat. Inzwischen wird es von 30 bis 40 Mitgliedern des WOGV vorbereitet. Es ist für Helmut Wirth kein Zufall, dass Helfer anders als in vielen Vereinen keine Mangelware sind: "Man muss schauen, dass sich die Leute entfalten und einbringen können", sagt er. Außerdem zeichne sich der Verein durch ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl aus: "Deswegen hören die meisten erst auf, wenn es altershalber einfach nicht mehr geht." Und so gab es auch am Sonntag wieder genügend Helfer, die die Gäste mit Essen und Trinken versorgten. Apropos Trinken: der Schillerwein war wohl zum letzten Mal im Angebot. "Dafür haben wir nicht mehr genügend Trauben", sagt Wirth. Ein Rest wird nochmal auf dem Kelterfest ausgeschenkt, dann wird auf Rosé Trollinger umgestiegen.
 

23.06.2009 - aktualisiert: 23.06.2009 06:01 Uhr

 

 



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