Drucken Versenden

Ex-Nationaltorwart Timo Hildebrand

"Ich erwarte nicht, dass Löw anruft"

Timo Hildebrand
Foto: dpa

Stuttgart - Als Torwart von 1899 Hoffenheim ist Timo Hildebrand (30) seit Wochen in Topform, doch im Tor der Nationalelf stehen seit seiner Ausbootung vor der EM 2008 andere. „Es muss im deutschen Tor etwas Außergewöhnliches passieren, damit ich eine Chance habe“, sagt der Ex-VfB-Profi.

Timo Hildebrand, wie sehr hoffen Sie in Ihrer jetzigen Form, dass Bundestrainer Joachim Löw Sie anruft?

Ich erwarte nicht, dass er anruft.

Gab es mal Kontakt zu ihm?

Nicht seit unserem Gespräch im Oktober 2008. Damals war ich sehr daran interessiert, dass man miteinander redet, um die Gründe zu erfahren.

Was gab aus Ihrer Sicht den Ausschlag, dass Sie 2008 nicht im EM-Kader standen?

Ich habe beim FC Valencia gespielt und war nicht so präsent wie bei einem Bundesligaclub. Zudem konnte ich nicht ahnen, dass dort vereinsintern das größte Chaos seit 20 Jahren herrschte. Das letzte halbe Jahr dort war das schwerste meiner Karriere.

Sie sind dort gereift?

In Valencia habe ich brutal viel fürs Leben gelernt. Wenn man es schafft, sich aus solchen Tälern hochzuziehen, dann stehen einem alle Türen offen.

Joachim Löw sagt über Sie: "Ich würde nie sagen, dass es keine Chance für ihn gibt." Wie bewerten Sie diesen Satz?

Ich verstehe das so, dass im deutschen Tor etwas Außergewöhnliches passieren muss, damit ich eine Chance habe.

Wie Timo Hildebrand seine derzeitigen Leistungen einstuft, wie er mit Bayern Münchens degradiertem Keeper Michael Rensing mitfühlt und was er von den Eskapaden von VfB-Torhüter Jens Lehmann hält, lesen Sie am 9. September in der Printausgabe der Stuttgarter Nachrichten.
 

Thomas Näher

08.09.2009 - aktualisiert: 08.09.2009 18:41 Uhr

 



Anzeigen
 
 
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
ePaper
Für Abonnenten
Für Kaufinteressenten
» Abonnement
» StN Digital
» Einzelexemplar
» Infos
» Preise