Artikel aus der Filder Zeitung vom 16.09.2009

 

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Die OB bietet vertrauensvolle Zusammenarbeit an

Filderstadt. Der neue Gemeinderat ist im Amt. Auch der fraktionslose Erhard Alber erhält einen Ausschusssitz. Von Otto-H. Häusser
 

Bevor am Montag in der Filharmonie die neuen Stadträte vereidigt wurden, verabschiedete Oberbürgermeisterin Gabriele Dönig-Poppensieker die ausscheidenden Gemeinderatsmitglieder. Sie dankte Gerhard Alber, Susanne Arnold, Ulf Bambey, Albert Hild, Wilhelm Grünewald (alle CDU) sowie Gregor Brose, Ulrich Seifert (beide Grüne) und Ulrich Adam (FDP) für die geleistete Arbeit. In ihrer Amtszeit habe es zentrale Weichenstellungen gegeben, erklärte die OB. Insbesondere der Ausbau der Kinderbetreuung sei in diesem Zusammenhang zu nennen Trotz dieser Ausgaben habe man die Nullverschuldung erreicht.



Diese müsse Bestand haben, sagte Dönig-Poppensieker. Auf die neuen Stadträte warte deshalb ein große Herausforderung. "Sparen ist angesagt in einem für Filderstadt nicht gekannten Ausmaß", sagte sie. Zum Wohle der Allgemeinheit tätig zu sein, sei für den Gemeinderat und die Stadtverwaltung eine gemeinsame Verpflichtung.



Die Oberbürgermeisterin, die für die Sitzung extra ihren Urlaub unterbrochen hatte, ergriff die Gelegenheit, um für ein besseres Verhältnis zwischen ihr und dem Gemeinderat zu werben. "Ich sage ihnen zu, dass ich für eine offene und vertrauliche Zusammenarbeit bereitstehe", sagte Dönig-Poppensieker. Die gemeinsame Verantwortung für die Heimatstadt solle verbinden.



Nach der Vereidigung wurden die ehrenamtlichen Stellvertreter von Dönig-Poppensieker gewählt. Sie wurden in folgender Reihenfolge entsprechend der Fraktionsstärke bestimmt: Rolf Kurfess (FW), Walter Bauer (SPD), Rainer Moritz (Grüne/FFL), Christoph Traub (CDU) und Johannes Jauch (FDP).



Bei der Besetzung der Ausschüsse zeigten sich die Freien Wähler generös. Sie verzichteten zugunsten des fraktionslosen Stadtrats Erhard Alber auf einen Sitz im Verwaltungsausschuss. "Wir sind der Meinung, dass jeder Stadtrat in einem Ausschuss sitzen sollte", sagte Rolf Kurfess (FW). Zugunsten der FDP verzichteten die Freien Wähler außerdem auf jeweils einen Sitz in den Betriebsausschüssen Stadtwerke und Filharmonie.
 

16.09.2009 - aktualisiert: 16.09.2009 06:01 Uhr

 

 



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