Stuttgart - Bei einer gemeinsamen Kontrolle der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) und der Stuttgarter Polizei sind in der Nacht zum Samstag 6135 Fahrgäste überprüft worden. Ergebnis: Rund 300 Personen waren ohne gültigen Fahrschein unterwegs.
Bei einer gemeinsamen Kontrolle der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) und der Stuttgarter Polizei sind in der Nacht zum Samstag 6135 Fahrgäste überprüft worden. Ergebnis: Rund 300 Personen waren ohne gültigen Fahrschein unterwegs.
Die Quote von 4,8 Prozent Schwarzfahrern ist deutlich niedriger als bei vergleichbaren Einsätzen: Bei den Kontrollen in diesem Jahr lag sie bei rund sechs Prozent; im Jahr 2008 gab es sogar sieben Prozent Schwarzfahrer. Die gemeinsamen Kontrollen von Polizei und SSB finden seit 2007 regelmäßig alle zwei bis drei Monate meist an denselben Haltestellen am Wochenende statt. Die Ergebnisse sind daher vergleichbar.
Am Freitagabend waren von 21Uhr an sämtliche Fahrgäste in allen Linien an den SSB-Haltestellen Türlenstraße, Neckartor, Charlottenplatz, Staatsgalerie, Marienplatz, Planie sowie Schwab-/Bebelstraße überprüft worden. Bis 4 Uhr am Samstagmorgen wurden 6135 Passagiere kontrolliert und 294 Schwarzfahrer entdeckt.
Die SSB verlieren nach eigenen Angaben rund zwölf Millionen Euro pro Jahr durch Schwarzfahrten. Daher wurde die Zahl der Kontrolleure Anfang 2009 auf insgesamt 60aufgestockt. Die Deutsche Bahn setzt in der S-Bahn rund 40 Kontrolleure ein.
Um die Sicherheit im Nahverkehr allgemein zu erhöhen, will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer für mehr "uniformierte Präsenz" sorgen. "Sicherheitspersonal aller Art" könnte in Uniform auch außerhalb der Dienstzeit umsonst fahren, schlug der CSU-Minister am Sonntag vor. Er denkt dabei an Polizisten, Feuerwehrleute und Soldaten.