Stuttgart - Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sieht die Entscheidung der Schweizer gegen den Bau weiterer Minarette skeptisch: „Gerade weil wir Christen die Einschränkungen der Religionsfreiheit in muslimisch geprägten Ländern ablehnen und verurteilen, setzen wir uns nicht nur für die Rechte der dortigen Christen ein, sondern auch für die Rechte der Muslime bei uns.“
Zollitsch verwies auf ein Papier der Deutschen Bischofskonferenz aus dem vergangenen Jahr, in dem die deutschen Bischöfe betonten, „dass zur Religionsfreiheit in Deutschland auch das Recht der Muslime auf den Bau würdiger Moscheen zählt“. Allerdings betonte Zollitsch auch, dass „bei der konkreten architektonischen Ausgestaltung das sozialkulturelle und städtebauliche Umfeld beachtet werden“ müsse. Man brauche einen Dialog zwischen den muslimischen Trägervereinen, den Vertretern der Kommunen und der Bevölkerung, um „verträgliche Lösungen“ zu finden.
StN
30.11.2009 - aktualisiert: 30.11.2009 14:05 Uhr
Lesermeinungen
03.12.2009 21:58
Autor: Pax vobiscum
Alle Religionen versuchen eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu geben. Im Anbetracht der menschlichen Beschränktheit und der unendlichen Größe des Universuns, in welchem wir leben, sollten sich die Menschen wieder der Frage nach dem Sinn des Lebens widmen.
Der Islam ist hier als Religion auch keine Außnahme. Wenn über die vielen Schönheiten dieser Religion erfahren möchte soll man doch einfach eine Biographie des Propheten (Friefe und Segen Gottes seien auf Ihm) lesen, anstatt sich über irgendwelche Immigranten zu Ärgern.
"Wie töricht, dass jeder in seinem Falle
seine besondre Meinung preist.
Wenn 'Islam' Gott ergeben heißt,
im Islam leben und sterben wir alle."
(Goethe, West-östlicher Diwan)
01.12.2009 23:52
Autor: Cassandra
... diese Pfaffen!!!
Da tritt mich doch ein Pferd wenn ich sowas lese! Empfehle dringend Therapie in Form eines Aufenthaltes in einem islamischen Land unter verschärften Bedingungen - in vollem Ornat incl. Kruzifix und Rosenkranz - den wird er brauchen wenn ihm dort die "Leviten" gelesen werden ... Bei der Gelegenheit kann er dann z.B. dem christlichen Mädchen, welches kürzlich wegen eines knielangen Rockes ausgepeitscht wurde, seine tolle Ansichten mal erklären...
Gott sei dank - Ironie des Wortes - bin ich aus dem Verein ausgetreten.
Da dem Klerus die Schäflein sowieso in Scharen abhanden kommen und Gottes Botschaft vor leeren Bänken sehr frustrierend sein muss schlage ich vor, die Gemäuer an die Mullahs und Muftis zu verscherbeln! Problem gelöst! Turm steht ja schon - Glocke raus - Vorbeter rein! Kreuz ab - Halbmond drauf! Beichtstuhl Sperrmüll - Teppich rein! Solche Umwidmungen gabs schon in Konstantinopel Fertig ist die Laube! Und in Sachen Farbgestaltung und etwaigen Denkmalschutz wird man - tolerant wie wir sind - auch eine Lösung finden! Nur mit Parkplätzen könnte es leichte Engpässe geben ...
Und ich bin mir sicher, der schlafende deutsche Michel merkt am Ende nicht mal, wenn dann - wenns so weitergeht - ihn ein plärrender Koranjünger statt der Kirchenglocke aus dem Traum holt! Und wenn?! Multikulturelle Bereicherung! Orientalisches Feeling vor Ort - spart die Reise! Alles eine Frage des Standpunktes!
01.12.2009 11:13
Autor: Manfred
@Kath.Kirche: lasst mal Eure "Mitglieder" abstimmen über die Kirchensteuer!!!
Dann ganz dringend eine Abstimmung über eben diese Minarette! Und dann sollte der Staat auch danach handeln, d.h. die Meinung der Bürger umsetzen! Ihr würdet euch wundern!
Aber es ist sicher - das kommt nicht, weil wir lauter "Obere" haben die demütig zu allen "Ja"sagen (man könnte ja ins Fettnäpfchen treten...). Traurig, traurig!