Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten vom 10.12.2009
Ninja Assassin
Blutfontänen
In Berlin kommt eine Europol-Agentin einem geheimen Ninja-Clan auf die Schliche und wird selbst zur Zielscheibe der brutalen Schattenkrieger. Menschenverachtend, an niedere Instinkte appellierend, erinnert der Film an Produktionen aus den 1980er Jahren - doch wenn hier Körperteile mit scharfer Klinge abgetrennt, Schädel gespalten und Blutfontänen in Cinemascope verspritzt werden, geschieht das in perfekter Hochglanzoptik. So verleiht Kameramann Karl Walter Lindenlaub dem schäbigen Filmchen immerhin visuell Format. Und das ist schon mehr, als man erwarten darf.
Wolfram Hannemann
10.12.2009 - aktualisiert: 10.12.2009 11:20 Uhr