Artikel aus der Kornwestheimer Zeitung vom 24.12.2009
Paola Parzanese schreibt über "Ein Tag mit Herrn Jules" von Diane Broeckhoven:
"Alice und Jules sind ein gemeinsam alt gewordenes Ehepaar mit ganz eigenen Ritualen und Gewohnheiten. Eines dieser Rituale ist, dass Jules jeden Morgen gegen 8 Uhr das Frühstück für sich und seine Frau zubereitet. Doch an diesem Morgen ist etwas anders. Alice findet ihren Jules tot auf dem Sofa. Sie beschließt, auf ihre Art und Weise von Jules Abschied zu nehmen. Und so setzt sie den Tag fort, als wäre nichts geschehen. Auch der autistische Nachbarsjunge David steht, wie jeden Tag, um 10 Uhr vor der Tür, um mit Herrn Jules eine Partie Schach zu spiele. Diane Broeckhoven hat eine rührende und wunderbare Geschichte über das Tabuthema Tod sowie über die Eigenheiten des Ehelebens, wiedergewonnene Freiheit und Zukunftsängste geschrieben."
Irene von Harten schreibt über "Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch" von Stephen Lundin:
"Suchen Sie ein ungewöhnliches Motivationsbuch? Hier ist es. Sie werden begeistert sein, wie Sie dieser Inhalt mitreißen wird. Ein absolut interessantes Buch. Sie erleben Mary Jane Ramirez, eine Abteilungsleiterin, die die Aufgabe hat, lustlosen Mitarbeitern die Freude an der Arbeit zu vermitteln. Selbst schon verzweifelt, entdeckt sie endlich die Lösung auf dem weltberühmten Pike Place Fischmarkt. Sie rettet ihre Abteilung und die gesamte Firma. Versuchen Sie"s doch mal - mit dieser Motivation."
Sabine Stemmler schreibt über "Mitten in Amerika" von Annie
Proulx:
"Bob Dollar, ein junger Mann, nimmt einen Job an, der ihn in den ehemaligen "Wilden Westen" führt, in das sogenannte Panhandle-Gebiet zwischen Oklahoma und Texas mit seinen riesigen Ranches und noch größeren Viehherden. Eine gottverlassene Gegend, in der die Menschen mit den Widrigkeiten des Strukturwandels kämpfen, wo Existenzgrundlagen wegbrechen, wegen der Ansiedlung von Schweinemastbetrieben die alten Farmen zugrunde gehen und sich die trockene Steppe ausbreitet. Ein besonders lesenswerter Roman mit vielen skurrilen Charakteren, vielen komischen und tragischen Geschichten, wunderbaren Landschaftsbeschreibungen - und damit noch in einer bildhaften Sprache geschrieben. Ein großer Roman über das heutige Amerika."
Monika Czech schreibt über "Tuareg" von Alberto Vázquez-Figueroa:
"Als Soldaten die heilige Gastfreundschaft des Tuareg Gacel stören, einen seiner Gäste töten und den anderen entführen, macht sich der stolze Krieger auf in die Stadt, um den ihm angetanen Frevel zu rächen. Für den Wüstenkrieger, souverän und unbesiegbar in der scheinbar so menschenfeindlichen Wüste, endet dieser unfreiwillige Kontakt mit der westlichen Zivilisation und einigen ihrer machthungrigen Vertreter tragisch. Am faszinierendsten war für mich, wie Gacel mit einfachen Überlebensfertigkeiten die Gefahren der Wüste meistern."
24.12.2009 - aktualisiert: 24.12.2009 06:05 Uhr
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