Artikel aus der Nord-Rundschau vom 07.01.2010

 

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Leise rieseln die Tannennadeln: Sammelstellen in den Stadtbezirken

Stuttgarter Norden. Nadelt der Christbaum, ist seine Zeit vorüber. Vielerorts können Bäume abgegeben werden. Von Leonie Hemminger
 

Draußen rieselt der Schnee, drinnen die Tannennadeln. Wenn die Plätzchen langsam hart werden, die Kerzen heruntergebrannt sind und die Nadeln vom Baum fallen, dann ist sie wieder einmal vorbei, die Weihnachtszeit. Etwa zwei Wochen, von Heiligabend bis Heilige Drei Könige, steht das geschmückte Tannengrün traditionellerweise in den geheizten Wohnstuben. In katholischen Gemeinden sogar noch länger: Dort ist es üblich, Christbaum und Krippe bis 40 Tage nach Weihnachten, genannt Mariä Lichtmess am 2. Februar, stehen zu lassen. Doch spätestens dann ist es höchste Zeit, Christbaumkugeln, Strohsterne und Lametta wieder abzuhängen und auf dem Dachboden zu verstauen. Denn nicht nur die Weihnachtsstimmung ist dann langsam aber sicher vorbei, sondern auch der Tannenbaum verwandelt sich nun vom saftigen Grün zum staubigen Grau.



Wer keinen eigenen Garten hat, in dem der Christbaum kompostiert werden kann, für den sind im Stuttgarter Norden noch bis einschließlich Sonntag, 10. Januar, zahlreiche Sammelstellen des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) eingerichtet. Dort können die ausgedienten Weihnachtsbäume abgegeben werden. Da sie anschließend kompostiert werden, ist es wichtig, dass Lametta und anderer Christbaumschmuck komplett entfernt werden. So kann das nachweihnachtliche Baumsterben ökologisch sinnvoll wieder in den Kreislauf der Natur integriert werden.



Die Sammelstellen der AWS sind an folgenden Standorten eingerichtet:





Bergheim: Gerstenhalde/Hänflingweg (Grünanlage). Botnang: Beethoven-/Lindpaintnerstraße vor VW-Haag (Grünanlage); Griegstraße/Eltinger Straße; Furtwängler-/Offenbachstraße (Grünfläche); Brahms-/Faißtweg (Grünanlage). Burgholzhof: Auerbachstraße Trafostation Ecke Roter Stich. Feuerbach: Bregenzer/Wiener Straße; Hegau-/Bubenhaldenstraße (Grünanlage); Lenbachstraße/Burghaldenstaffel (Parkplatz); Triebweg/Stefan-Zweig-Straße (Grünanlage); Klagenfurter Straße 25 (Kelterplatz); Hohewart-/Wildeckstraße (Grünanlage). Freiberg: Balthasar-Neumann-Straße/Suttnerstraße (Grünfläche). Giebel: Giebelstraße (Einmündung Krötenweg); Giebel-/Engelbergstraße (Grünanlage). Hausen: Hausenring (Grünfläche); Fasanenplatz. Mönchfeld: Flundernweg/Adalbert-Stifter-Straße (bei der Plakatsäule); Ladenzentrum Hechtstraße (Parkplatz). Mühlhausen: Mönchfeldstraße unterhalb des Schlosses gegenüber Gebäude 24 (Grünfläche). Neuwirtshaus: Neuwirtshausstraße (Parkplatz). Nord: Eduard-Pfeiffer-Straße gegenüber Koppentalstraße (bei der Gäubahnunterführung zur Ehrenhalde); Birkenwaldstraße/Friedrich-Ebert-Straße (Aussichtsplatte); Feuerbacher Weg/Im Falkenrain (Grünanlage); Schott-/Helfferichstraße (Grünanlage); Türlenstraße 33 (AWS); Mittnacht-/Knollstraße (oberhalb Plakatsäule); Doggenburg (Parkplatz). Rot: Haldenrain-/Fürfelder Straße (Parkplatz). Stammheim: Ehniweg (Parkplatz beim Friedhof); Burtenbach-/Amundsenstraße (Ballspielplatz). Weilimdorf: Glemsgaustraße 92 (Tiefbauamt); Pforzheimer/Wormser Straße (Grünanlage); Solitude-/Durlehaustraße. Wolfbusch: Am Vogelherd Ecke Waldhorn- und Dachsweg (Grünanlage). Zazenhausen: Blankenstein-/Landsknechtstraße unter dem Viadukt (Grünanlage). Zuffenhausen: Bottwarstraße (Festplatz); Bissinger Straße (Grünanlage); Marconistraße zwischen Parkrealschule und Jahneiche bei der Plakatsäule.
 

07.01.2010 - aktualisiert: 07.01.2010 06:02 Uhr

 

 



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