Baden-Württemberg auf einen Nenner zu bringen ist ungefähr so anspruchsvoll wie die Farbe eines Flickenteppichs zu erkennen. Der Südwesten ist vielgestaltig, und selbst ländliche Regionen wie der Kaiserstuhl oder Hohenlohe unterscheiden sich deutlich. Nichts führt diese Vielfalt besser vor Augen als die baden-württembergischen Heimattage. Dabei präsentiert jedes Jahr eine andere Stadt ihre Eigenheiten.
Im vergangenen Jahr war die Großstadt Reutlingen der Gastgeber, 2010 setzen nun neun kleinere Kommunen dazu einen Kontrast. Denn erstmals präsentiert sich eine ganze Region: das Markgräfler Land. Die Gegend südlich von Freiburg heißt deshalb so, weil die Markgrafen von Baden hier ihren Stammsitz hatten.
"Heimat der Sinne" lautet das Motto, das sich die Gemeinden Auggen, Badenweiler, Ballrechten-Dottingen, Buggingen, Eschbach, Heitersheim, Müllheim, Neuenburg am Rhein und Sulzburg ausgedacht haben, und das spielt natürlich auf das bekannteste Produkt der Region an: den Wein.
Die Auftaktveranstaltung findet bereits am morgigen Freitag statt: mit einem Konzert des Markgräfler Symphonieorchesters ab 19 Uhr in der Malteserhalle Heitersheim. Im Anschluss daran gibt es - natürlich - ein Glas Wein.
Historiker wissen: Geschichte besteht aus Geschichten. Kennen Sie auch eine? Schreiben Sie uns: Zentralredaktion, Postfach 104452, 70039 Stuttgart, Stichwort: Schwäbisch, Fax: 0711/7205-7309; E-Mail: land@stn.zgs.de