Artikel aus der Fellbacher Zeitung vom 05.02.2010

 

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Lesermeinungen

"Alte Dame kam zu Fall"





Zum Artikel "Hoffen auf die Vernunft der Bürger" über das Streusalz-Verbot in Fellbach vom 1. Februar:



Was hilft wirklich? Vor ein paar Tagen bin ich gestürzt, als ein Gehweg vereist und mit Splitt gestreut war. Vor meinen Haus habe ich das Vereiste mit Vogelsand bestreut, und eine alte Dame kam zu Fall. Gott sei Dank ist ihr nichts passiert! Trotzdem - was geschieht dem Hausbesitzer, respektive dem, der Kehrwoche hat, wenn so ein Sturz gesundheitliche Folgen nach sich zieht? Silvana Bürkle, Fellbach





"Nicht so problematisch"





Zum Artikel "Senioren fordern Rückkehr zum Buseinstieg hinten" vom 4. Februar:



In der Praxis gestaltet sich der Buseinstieg vorne nicht so problematisch wie in dem Artikel dargestellt. Die Praxis sieht so aus, dass Personen mit Hilfsmitteln in der Mitte einsteigen dürfen und auch nicht nach vorne zum Busfahrer gehen müssen, um ihren Fahrschein zu zeigen. Ebenso verhält es sich bei Personen mit Kinderwagen. Ich fahre mit meiner Tochter im Rollstuhl des öfteren mit dem Bus, und mich hat noch nie jemand aufgefordert, nach vorne kommen zu müssen, um meinen Fahrschein zu zeigen. Mein Mann arbeitet bei der SSB und war am Beginn dieses Versuches mit dabei, als die Fahrgäste darauf hingewiesen wurden, vorne einzusteigen. Fahrgäste mit Gehhilfen waren von dieser Aufforderung stets ausgenommen und sind es auch heute noch. Recht geben muss ich dem Stadtseniorenrat damit, dass die Busse für einen Buseinstieg vorne nicht konzipiert sind. Ein Gespräch mit der SSB würde Klarheit verschaffen. Von Verspätungen wegen des Buseinstiegs vorne kann keine Rede sein. Durch den Buseinstieg vorne fahren weniger Leute ohne Fahrschein, und diese Kosten muss die Allgemeinheit schon nicht tragen. In vielen anderen Großstädten wird der Buseinstieg vorne schon lange praktiziert und läuft problemlos ebenso wie bei den privaten Omnibusunternehmen. Noch eine Information am Rande: Es gibt keine Straßenbahnen mehr - man nennt sie heute Stadtbahnen.



Roswitha Morlok-Harrer, Oeffingen





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05.02.2010 - aktualisiert: 05.02.2010 06:03 Uhr

 

 



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