Drucken Versenden

Elf Torschützen beim VfB

VfB besticht mit individueller Klasse

Trainer Gross: Verbietet niemandem, Tore zu schießen.
Foto: Baumann

Nürnberg - Es ist die individuelle Klasse, die den Roten in letzter Zeit immer wieder zu wichtigen Treffern - und damit zu wichtigen Punkten für die Aufholjagd - verhilft. "Stuttgart ist das Team mit den meisten Torschützen", hatte TV-Experte und Ex-Profi Lars Ricken am Samstag nach dem Spiel gesagt. Das stimmt nicht ganz - der Hamburger SV (13), Schalke 04 (13) und auch Hannover 96 (12) haben noch mehr treffsichere Spieler in ihren Reihen. Dahinter folgt aber schon der VfB mit elf Torschützen.

"Das macht Stuttgart so gefährlich", erklärte Ricken. Bei den Roten wird aus allen Mannschaftsteilen geschossen - und getroffen. Vier Stürmer, vier Mittelfeldspieler und drei Defensivspezialisten durften bislang jubeln. Das freut die Fans - und noch mehr Cheftrainer Christian Gross. "Ich verbiete keinem, Tore zu schießen", sagt der Schweizer: "Das Schöne ist, dass wir derzeit als Einheit auftreten."

Wie wichtig die individuelle Klasse im Kampf um Punkte ist, zeigt sich am Beispiel des Vorletzten 1. FC Nürnberg. Beim 1:2 gegen den VfB traf nur derjenige, der fast immer trifft: Albert Bunjaku. Der Schweizer steht mit seinen zehn Saisontoren zwar auf Rang drei der Bundesliga-Torschützenliste, außer ihm haben beim Club aber nur vier weitere Spieler getroffen. So wenige wie in keiner anderen Mannschaft der Liga.

Mehr über den zweiten Baustein für den derzeitigen Erfolg der Roten - das glückliche Händchen von Trainer Christian Gross - erfahren Sie in der Printausgabe der Stuttgarter Nachrichten vom 8. Februar.
 

Julia Rapp

07.02.2010 - aktualisiert: 07.02.2010 18:14 Uhr

 



Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
ePaper
Für Abonnenten
Für Kaufinteressenten
» Abonnement
» StN Digital
» Einzelexemplar
» Infos
» Preise