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Ausraster

Schäfer stiehlt Lehmann die Schau

Foto: Baumann

Nürnberg - Beim 2:1 des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Nürnberg stand wieder einmal ein Torhüter im Mittelpunkt. Zur großen Überraschung vieler war es nicht VfB-Keeper Jens Lehmann, sondern Raphael Schäfer. Der Nürnberger Torwart, der seine unglückliche Saison bei den Roten (2007/08) wohl am liebsten vergessen würde, rastete in der 89. Minute völlig aus.

Kurz zuvor hatten sich Serdar Tascis Stollen in seine linke Wade gebohrt und eine acht Zentimeter lange Fleischwunde hinterlassen, die mit sechs Stichen genäht werden musste. Schäfer tobte - und wechselte sich einfach selbst aus. Auf dem Weg in die Kabine warf er noch seine Handschuhe auf den Platz und sein Trikot in Richtung VfB-Bank. Dort legte er sich auch noch mit Christian Gross an. Der VfB-Coach nahm ihm diese Verbalattacke nicht übel. "Er war eben erbost, verletzt und enttäuscht. Das war nicht böse gemeint." Schäfer rechtfertigte sein Verhalten. "Ich schaue an meinem Bein runter und sehe, es ist total offen. Da ist es doch normal, dass man emotional reagiert", sagte der Keeper, der den Nürnbergern wohl im Spiel gegen Mönchengladbach am kommenden Freitag fehlen wird.

Pflaster, Balljunge, Flatterball-Kritik - wie Jens Lehmann im Spiel gegen Nürnberg trotzdem für Aufsehen sorgte, lesen Sie in der Printausgabe der Stuttgarter Nachrichten vom 8. Februar.
 


Julia Rapp

07.02.2010 - aktualisiert: 07.02.2010 18:26 Uhr

 



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