Berlin - Nach dem spektakulären Überfall auf ein Berliner Poker-Turnier vor zwei Wochen sitzen jetzt alle vier mutmaßlichen Räuber in Untersuchungshaft.
Die zwei am Samstag gefassten Verdächtigen wurden vernommen, wie Staatsanwaltschafts-Sprecher Martin Steltner mitteilte. Wo die erbeuteten 242.000 Euro sind, sei weiter unklar. "Die Beute ist nach wie vor nicht da."
Das räuberische Quartett war nach dem Überfall am 6. März im Hyatt-Hotel mit dem Geld geflüchtet. Ein 19-Jähriger hatte sich in den Libanon abgesetzt, ein 20-Jähriger in die Türkei. Beide wurden am Samstag am Flughafen Tegel festgenommen. Die anderen wurden schon zuvor gefasst.
dpa
21.03.2010 - aktualisiert: 21.03.2010 11:46 Uhr