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Irrglaube

Sommerzeit bringt keine Energieeinsparung

In der Nacht zum Sonntag beginnt die Sommerzeit.
Foto: dpa

Berlin - Die Umstellung auf Sommerzeit bringt nach Erkenntnissen der deutschen Energiewirtschaft keine spürbare Energieeinsparung. 1980 sei die Sommerzeit bundesweit mit dem Ziel eingeführt worden, das Tageslicht besser zu nutzen und Strom und Heizkosten zu sparen.

Dies sei jedoch nicht der Fall, berichtet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zur Umstellung von Winter- auf Sommerzeit in dieser Nacht zum Sonntag.

Nach Angaben des BDEW wird zwar an den hellen Sommerabenden weniger Strom für Licht verbraucht, dafür aber mehr Strom bei abendlichen Freizeitaktivitäten benötigt. Dadurch könne sogar insgesamt mehr Energie verbraucht werden, da der Anteil des Lichts am Stromverbrauch der rund 40 Millionen deutschen Haushalte durchschnittlich nur rund acht Prozent ausmache. Durch den verstärkten Einsatz von Energiesparlampen im Haushalt sinke der ohnehin geringe Lichtspareffekt weiter.

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 2 Uhr auf 3 Uhr auf Sommerzeit vorgestellt. Am 31. Oktober erfolgt die Umstellung auf Normalzeit für die Wintermonate.
 

dpa

27.03.2010 - aktualisiert: 27.03.2010 13:32 Uhr

 



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