Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten vom 22.06.2011
The Bang Bang Club
Fotoreporter im Gewissenskonflikt
1990 in Südafrika: Vier Reportern, die sich bei ihrer Arbeit stets in Lebensgefahr begeben, ist es zu verdanken, dass die Welt von den Gräueltaten des von Apartheid geprägten Landes erfährt. Ihr Job wirft aber auch eine Frage auf: Wie weit darf man für einen guten Schuss gehen? Steven Silver inszenierte seinen etwas konventionell geratenen Film nach den Erinnerungen einiger Fotografen. Die Gewissenskonflikte seiner Protagonisten stehen dabei im Mittelpunkt. Während der Gewinn des Pulitzerpreises Greg Marinovich (Ryan Philippe) schon das Leid vergessen lässt, versucht sein Freund und Kollege Kevin Carter (Taylor Kitsch) die inneren Konflikte mit Drogen zu überwinden.
Wolfram Hannemann
22.06.2011 - aktualisiert: 22.06.2011 12:42 Uhr