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Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten vom 21.07.2011

Filmkritik

Insidious

Bücher fallen von selbst aus dem Regal, die Dielen knarren und ächzen, und im Babyphone erklingen Gruselgeräusche. Das neue Zuhause erweist sich für die junge Familie Lambert als Albtraum. Als schließlich auch noch der älteste Sohn in ein mysteriöses Koma fällt, beschließen die Lamberts umzuziehen. Doch so einfach lassen sich die übernatürlichen Phänomene nicht abschütteln. Auch wenn der Film durchaus das Rüstzeug hat, zum "Poltergeist" der nächsten Generation zu werden, so gelingt es ihm nicht wirklich, Gruselstimmung zu verbreiten. Denn die durch ihren bahnbrechenden Schocker "Saw" zu Ruhm gelangten Filmemacher setzen zu sehr auf altbekannte Klischees und variieren diese kaum. Einzig das ausgezeichnete Sounddesign und die brachiale Filmmusik sorgen für Schreckmomente beim Zuschauer. Vorausgesetzt natürlich, dass man den Film in einem tontechnisch hervorragenden Kinosaal konsumiert.
 

Wolfram Hannemann

21.07.2011 - aktualisiert: 21.07.2011 10:29 Uhr

 


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