Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten vom 28.07.2011
Filmkritik
Green Lantern 3D
Dass Grün die Farbe der Willenskraft ist, muss Testpilot Hal Jordan eines Nachts erfahren, als er von einem sterbenden Alien einen geheimnisvollen grünen Ring überreicht bekommt. Der Außerirdische eröffnet ihm, dass Hal auserwählt wurde, dem edlen Green Lantern Corps anzugehören, einer schlagkräftigen Truppe von außerirdischen Kriegern, die im Universum für Recht und Ordnung sorgen. Dank des Rings verfügt Hal fortan über magische Kräfte, die ihn fliegen und seine Gedanken mittels Willenskraft zur Realität werden lassen. Doch Ärger lässt nicht lange auf sich warten. Eine böse außerirdische Macht namens Parallax ergreift Besitz von einem Wissenschaftler, um so die Herrschaft über das Universum zu erlangen. Noch ein Superheldenauftritt also. Doch "Green Lantern" unterhält dennoch gut. Nicht seiner visuellen Effekte oder der brachialen Tonspur wegen, sondern weil sich der Film selbst nicht allzu ernst nimmt. Wenn Hal seine magischen Tricks demonstriert oder ihn seine Freundin trotz der (lächerlichen) Verkleidung erkennt, darf während der atemlosen Action auch herzhaft gelacht werden.
Wolfram Hannemann
28.07.2011 - aktualisiert: 28.07.2011 09:43 Uhr