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Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten vom 18.08.2011

Filmkritik

Captain America - The First Avenger 3D

Während in Europa der Zweite Weltkrieg wütet, werden in den USA Soldaten für die Front rekrutiert. Auch Steve würde gerne Nazis bekämpfen, doch sein Körperbau verdammt ihn zum Innendienst. Das ändert sich, als Steve sich freiwillig für ein Experiment zur Verfügung stellt. Mittels eines Serums mutiert er zu einem Supersoldaten. Muskulös und großwüchsig wird er gegen den Oberschurken Johann Schmidt ins Feld geschickt. Der nämlich will mittels übernatürlicher Kräfte die Weltherrschaft übernehmen. Mit "Captain America" lässt Marvel einen weiteren Comic-Helden auf die große Leinwand los. Und das mit einer gehörigen Portion Patriotismus. Die aber stört hier nicht, kennt man sie doch aus "Indiana Jones". Überhaupt ähnelt "Captain America" sehr den "Indiana Jones"-Filmen. Nicht nur bestimmte Handlungselemente (Nazis und Okkultismus), auch die visuelle Umsetzung fügt sich nahezu nahtlos an die "Indy"-Saga. Ausstattung, Sounddesign, Musik, das atemlose Drehbuch und die perfekt integrierten visuellen Effekte machen aus "Captain America" extrem unterhaltsames Popcorn-Kino. Wenn man einen Blockbuster in diesem Sommer anschauen sollte, dann diesen.
 

Wolfram Hannemann

18.08.2011 - aktualisiert: 18.08.2011 10:59 Uhr

 


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