Deutsche bewerben sich per E-Mail um eine Arbeitsstelle
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Immer mehr Deutsche suchen im Netz nach dem richtigen Job. Foto: dpa
38 Prozent der Bundesbürger haben sich bereits online um einen Arbeitsplatz beworben
Berlin - Immer mehr Deutsche nutzen bei ihrer Suche nach einem neuen Job auch das Internet. Laut einer aktuellen Studie des Branchenverbandes der Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK) Bitkom haben bereits 38 Prozent der Bundesbürger online nach einem neuen Arbeitsplatz gefahndet.
17 Prozent der 1003 Befragten im Alter zwischen 16 und 65 Jahren haben sich bereits online oder per E-Mail beworben. Damit die Bewerbung nicht direkt im virtuellen Papierkorb landet, sollten Jobsuchende einige Regeln beachten. Auch bei einer E-Mail zählt der erste Eindruck. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei elektronischen Bewerbungen den richtigen Ton zu treffen. Daher sollte der Stil und Inhalt einer solchen Bewerbung dem schriftlichen Pendant gleichen. Beim Absender ist es ratsam eine neutrale E-Mail-Adresse, wie zum Beispiel vorname.nachname@provider.de, zu wählen.
Ein besonders Augenmerk gilt der Betreffzeile. Hier empfiehlt es sich den Experten zufolge, das Wort "Bewerbung", den Jobtitel und - wenn vorhanden - die Kennziffer der Stellenanzeige zu vermerken. Die gesamte Nachricht sollte inklusive Anlagen nicht größer sein als drei bis vier Megabyte, um nicht das E-Mail-Fach des Unternehmens zu verstopfen und den Empfänger so zu verärgern. Anwender sollten höchstens drei Anlagen beifügen. Dazu gehören neben dem Anschreiben auch der Lebenslauf sowie Zeugnisse und Ähnliches. Sein Foto integriert der Bewerber am besten in das Anschreiben oder den Lebenslauf ein.
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Platz sparen kann man, indem man zum Beispiel Zeugnisse, Arbeitsproben und weitere Dokumente in einer einzelnen Datei zusammenfasst und mit einer aussagekräftigen Bezeichnung versieht. Um Fehler in der Formulierung und der Rechtschreibung zu vermeiden, sollte das gesamte Bewerbungspaket vor dem Absenden noch einmal ausgedruckt und aufmerksam gelesen werden. Sinnvoll ist es zum Beispiel, die Namen des Unternehmens und des Ansprechpartners noch einmal gründlich zu checken, da sich dort schnell Fehler einschleichen können.
Viele Jobsuchende richten sich zudem mittlerweile eine eigene Bewerbungs-Homepage ein. Eine solche Seite sollte nach Ansicht des Verbandes die Bewerbung keinesfalls ersetzen, sie kann aber als sinnvolle Ergänzung dienen. Zu finden sind geeignete Jobs übrigens unter anderem bei den Online-Jobbörsen. Die größte ist nach wie vor www.arbeitsagentur.de, gefolgt von www.stepstone.de, www.monster. de.