Pflicht zur Verschwiegenheit ?

Maulkorb für LBBW-Verwaltungsräte

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23.12.2008 11:29
Autor: Engelbert Rolli

Maulkorb - da gibt es nur eine Erklärung! Die LBBW hat noch viel mehr Zocker-Leichen im Keller, als bisher zugegeben. Wir Steuerzahler werden noch unser blaues Wunder erleben.
In sämtlichen Religionen dieser Erde wurden Geldverleiher mit Schimpf und Schande aus den Tempeln gejagt - heute wissen wir warum und wir sollten es besser auch tun!


 

13.12.2008 22:23
Autor: Gerhard Gold

Den Vertretern einer öffentlichen Bank im Verwaltungsrat einen Maulkorb zu verpassen, ist mehr als seltsam, passt aber in die Verhaltensweise der Bank in den letzten Monaten. Wer glaubt denn, dass die maßgebenden Manager nicht schon vor Monaten wußten, was auf sie bzw. die Bank zukommt. Wenn sie es nicht wußten, dann würde dies ihre Unfähigkeit zeigen, wenn sie es wußten, dann haben sie monatelang die Öffentlichkeit belogen. Außerdem, es handelt sich ja nur um unsere Steuergelder, die hier verbraten werden. Daran zeigt sich, was der Bürger wert ist.


 

13.12.2008 19:42
Autor: H.Fritzsch

Nein, sooo einfach kann man sich das nicht machen! Wenn man nach dieser Riesenmisere den Verwaltungsräten auch noch einen Maulkorb verpasst, verliert der Bürger den letzten Rest Vertrauen in die LBBW und erkennt außerdem die Machtlosigkeit dieses Gremiums. Somit könnte sich der LBBW-Verwaltungsrat zusammen mit seinem Chef Peter Schneider eigentlich selbst auflösen.....


 

13.12.2008 10:22
Maulkorb? Ja - ist unbedingt notwendig. Wenn die LBBW Kunden die vollen Informationen hätten, wäre das Vertrauen weg:
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2008/10/lbbw-ein-sicherer-kandidat.html


 

13.12.2008 00:34
Autor: Rainer Daeschler

Ein Verwaltungs- oder Aufsichtsrat ist natürlich zur Geheimhaltung verpflichtet. Er muss allerdings die Inhalte von Sitzungen auch mit den Aktionären austauschen, die ihn entsandt haben. Das sind u.a. Stadtrat und Landtag, die aber letztendlich den eigentlichen Eigentümer vertreten und das ist der Bürger.

Mit 30 Mitgliedern sprengt der Verwaltungsrat bereits die Dimensionen, die als Maximum (20) eines Aufsichtsrats einer Aktiengesellschaft gelten. Da entsteht Schulklassenatmosphäre, wo die Mehrheit abwesend ist, wenn auch bei der Sitzung physisch präsent. Die politischen Besetzung nach Parteienproporz führt dazu, dass das Kontroll-Placebos ernsthaften Kontrolleuren den Platz wegnehmen, die sich nicht durch "Anglizismen" an der Nase herumführen lassen. Allerdings sind auch gestandene Repräsentanten aus der Wirtschaft keine Garantie, dass die Aufgabe des Kontrolleurs mit höherer Professionalität erledigt werden, da selbst dort der Irrglauben verbreitet ist, diese Aufgabe im Vorbeiflug erledigen zu können und derartige Posten geradezu gehortet werden .

Bei der Landesbank gibt es aber noch eine Besonderheit. Schon als die Fusion mit der Sachen LB anstand, musste der Vewaltungsrat feststellen, dass er von der Trägerversammlung, wo äußerst bekannte Amtsträger das Sagen haben, vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Anders als bei einer Aktiengesellschaft, gibt es noch ein drittes Gremium, so dass der Verwaltungsrat, schon auf Grund seiner Besetzung, eher eine Nebenrolle einnimmt.


 

12.12.2008 23:47
Autor: Friedemann Hermann

Haben die es versucht gut zu Wirtschaften,
oder absichlich es zu Verbraten ?


 

12.12.2008 17:05
Autor: Zentmaier, Volker

Wenn sich die Mitglieder des Verwaltungsrates mit Anglizismen vollpumpen lassen und sie nicht scharf hinterfragen, dann muß man ihnen schlichtweg mangelndes Selbstvertrauen sowie mangelnde Kontrolle unterstellen. Anglizismen darf man nämlich nicht Wort für Wort übersetzen hierzu bedarf es der Phantasie des Autors bzw. des Übersetzers? Auf jeden Fall können sie den Vorstand der LBBW befragen nach seinem "return of invest" im Jahre 2008. Der dürfte im 9 stelligen Minusbereich liegen. Ein Vorstand dessen "return of invest" im 9 stelligen Minusbereich liegt, der dürfte meines erachtens ab sofort keine Geldgeschäfte mehr für die LBBW durchführen. Und der Chef des LBBS Verwaltungsrat, der so hilflos daher redet und die Mitglieder an ihre Verschwiegenheitspflicht erinnert macht sich verdächtig als ob er etwas zu verbergen hätte? Solche Aussagen von Mitgliedern eines Kontrollgremiums sind Wahlprüfsteine. Neue Parteien braucht der Bund und das Land!! 2009 ist Wahljahr!!
Ich habe mein erspartes Geld noch, unter anderem deshalb, weil ich es nicht in Glücksspielen und Schnellballsystemen investiert - , sondern ganz konservativ angelegt hatte. Tja, und dazu mußte ich noch nicht einmal "Betriebswirtschaft" studieren. Ich konnte mich noch sehr gut erinnern wie Ende der 90er und Anfang 2000er der normale Anleger als Aktionär im Aktienmarkt angefüttert wurde!!


 

12.12.2008 16:00
Autor: Peter Banzhaf

Hat die LBBW noch mehr "Leichen im Keller"????Sicherlich Datenschutz hat hoechste Priotität-im Gegensatz zur Stuttgarter-Volksbank die ohne Not meine komplette Bankdaten herausgab.Die LBBW muss halt auch dringend ihr "Geschäftsmodell" ünerdenken.LBBW Boss Jaschinski verspricht 6 % zu erwirtschaften vor dem Verwaltungssausschuss des Stuttgarter-Gemeiderates.Die ist im moment ja nur hochspekultativ möglich, da "sichere" Bundesanleihen ca3 % Rendite abwerfen.Gleichfalls legte die LBBW in Island für 5,6 % in der "Pleitebank" an!!!!!.ES besteht die Gefahr das die LBBW
weiteres Kapital benötigt und ein "Fass ohne Boden" wird.


 

12.12.2008 15:31
Autor: Friedemann Klein

Meine Gratulation an die "StN", daß diese Zeitung wenigstens den Mut hat, über diese Lumperei zu berichten, die da wieder passiert ist. Die Duckmäuser-Journis von der STUTTGARTER ZEITUNG wollten alles wieder unter den Teppich kehren - kein Wort über den skandalösen Vorgang in ihrem Blatt vom 12.12. Wenn man sich an diese NULL-Figur S.J. im TV der vergangenen Woche erinnert, dann ist man weiters sprachlos, daß da die Staatsanwaltschaft nicht bereits früher von sich aus tätig geworden ist. Alles Flaschen und Angeber!


 

12.12.2008 14:44
Autor: Bosch, Klaus

Dem Kommentar des Herrn Klaus Köster ist nichts mehr hinzu zu fügen, nur soviel, dass derartige Arroganz, welche der Vorstand an den Tag legt, nicht mehr zu überbieten ist. Es wird Zeit, dass der gesamte Vorstand zurücktritt, allen voran der LBBW-Chef Jaschinski. Nur dann werden die Karten offen auf den Tisch gelegt und nur dann wird das Mißmanagement des Vorstandes aufgedeckt.


 


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