Pocher geht zu Sat.1

Schmidt will "politischer und schärfer" werden

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12.05.2009 20:55
Autor: Andre K.

Zwar kenne ich Schmidt (und Andrack) nur noch aus dem Internet (YouTube), doch schienen diese zwei mir besser als S. und Pocher (ich mag P.s Stil einfach nicht). Schmidt allein wird meiner Prognose nach wohl ein Medium von beidem sein. Ich bin gespannt, freue mich aber noch nicht. Auch wenn er etwas ernster und politscher werden könnte, es wird ja immer auf den Humor hinausführen. Hoffentlich werde ich mehr lachen können als zu S.u.P.-Zeiten, wenn schon nicht über allgemeine Übel im Leben, dann über die Übel, die uns Politiker bescheren (mehr unüberlegt als absichtlich).


 

06.04.2009 17:48
Autor: Wolfgang Schatz

Pocher geht zu SAT-1. Da soll er man
auch hingehen, da gehört er hin. Schmidt
war alleine immer am besten. Aber eines
muß man auch sagen: Die Menschen sind
heute so extrem oberflächlich und gedank- enlos geworden, daß sich Schmidts Thema eigentlich überlebt und erledigt hat. Man sieht das immer öfter z. B. bei "Neues aus der Anstalt" bei Schramm. Die ernst- haftesten politischen Themen, und was
machen die Leute? Grinsen, lachen lauthals,
und amüsieren sich königlich. Ist so etwas
das erste Anzeichen von beginnender
Dekadenz?


 

03.04.2009 13:36
Autor: Helga Fritzsch

Gottlob ist endlich Schluss mit der gemeinsamen Sendung dieser unterschiedlichen Typen. Pocher soll dorthin gehen, wo er hinpasst. Sein Agieren "unterhalb der Gürtellinie" ist nicht vereinbar mit dem Stil von Schmidt. Ich freue mich schon auf die neue Schmidt-Sendung im Herbst!


 

02.04.2009 11:33
Autor: Jörg Bächle

Warum wurde der Pocher an die Seite Schmidts gestellt? Um die heiß umworbene Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zum Umschalten ins Erste zu bewegen. Mit, Verstehen sie Spaß?, Polizeiruf 110, Kriegskinder Teil 4, Um Himmels Willen Folge 99, Schlaflos - der Film am Mittwoch und Pfarrer Braun – so die aktuelle Woche im Ersten zur „Primetime“ zwinge ich diese Zielgruppe geradezu zum Umschalten auf die Privaten. Das das Experiment „Schmidt & Pocher“ als „Schmidt versus Pocher“ endet, war klar, das sich der alte Fuchs Schmidt aber zusehends dem Niveau von Pocher angepasst hat, ist eines Schmidts nicht würdig. Da muss der Harald sich an die eigene Nase fassen! Das Schmidt nun die Flucht nach vorne ergreift, „politischer und schärfer“ werden möchte ist richtig. Dieses Format Talk und Satire taugte nie dazu, die „junge Zielgruppe“ zu ködern. Die ARD-Macher sollten lieber ihre Prime-Time-Angebote entstauben. Dazu fehlt natürlich der Mut. Eine geniale Idee wäre es, die Prime-Time zu splitten, so wie beim Radio mit swr1,swr4 und swr3: zwei Kanäle ARD, die das Gleiche senden, nur nicht zur Prime-Time: da gibt es im „Ersten 50+“ Utta Danellas verfilmte Heile-Welt-Roman-Geschichte mit garantiertem Happyend und im „Ersten 14-49“ die Pocher-Show in Spielfilmlänge. Und was ist mit den swr2-Hörern? Für die gibt´s 3sat.


 

02.04.2009 10:42
Autor: Jürgen Drab

Na endlich, das war schon längst überfällig! Schmidt: blöd und peinlich; Pocher: dazu noch primitiv und bisweilen ordinär! Ich bin ein großer Freund des politischen Kabaretts und bin auch in der Lage, hintersinnige Spitzen zu verstehen, davon war aber bei beiden keine Rede. Dafür nur primitiver Klamau und dämliches Gequatsche und das bei einem öffentlichen Sender auf Kosten meiner GEZ-Pflichtbeiträge! Da lobe ich mir doch Urban Priol, das ist politisches Kabarett!


 

01.04.2009 20:28
Autor: kurfess

Ich denke, dass ohne Pocher die wirklichen Fähigkeiten von Schmidt wieder besser zur Entfaltung kommen, also insbesondere die Kommentierung aktueller politischer Geschehnisse.


 

01.04.2009 17:22
Autor: Jürgen Koop

..ganz schwach, wirklich ganz schwach. Schmidt ist nicht mehr gefragt. Warum verzichtet der Burda-Verlag bei der Bambi-Verleihung wohl auf Schmidt als Conferencier? Weil die beiden letzten Leistungen... naja, wer's gesehen hat, weiss warum! Ein anderer ist gefragt: Urban Priol! Das ist politisches Kabarett!


 


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