22.04.2009 09:41
Autor: SEPP
Eine wirkungsvolle Waffe wäre die Veröffentlichung von Namen der aufgefallenen Firmen/Lokalen (wie z.B. in Berlin). Doch dafür scheint in Stuttgart niemand Manns genug zu sein, oder sind da etwa andere Interessen im Spiel? Das erkläre dann auch, wieso stattdessen Kontrolleursstellen gestrichen werden
20.04.2009 14:12
Autor: Susanne
So wie die Gesetzeslage zur Zeit aussieht, kann sich der Verbraucher nur insofern schützen, als er weniger Fleisch konsumiert und während des Kaufs darauf achtet, dass das Fleisch aus ökologischer Tierhaltung stammt und auch ein Biogütesiegel trägt. Natürlich ist dieses Fleisch entsprechend teurer, der Preis sollte es einem jedoch aus gesundheitlichen Aspekten und vor allem auch aus Respekt vor dem Tier wert sein.
Der Verbraucher ist gar nicht so hilflos wie meist angenommen wird, noch kann er vieles selbst in die Hand nehmen und ein Zeichen setzen! Leider sind die meisten aber nicht dazu bereit, da greift man doch schnell mal lieber zur Billigwurst bevor man einen höheren Preis bezahlt, solange der Konsument immer nur das Billigste vom Billigen fordert, ohne zu Hinterfragen, wird diese preisliche Kaufbarriere bestehen bleiben und sich nicht viel ändern. Die Schnäppchenmentalität ist allgegenwärtig, auch beim Lebensmittelkonsum. Übrigens kann ich Roland nur zustimmen, das millionenfache unerträgliche Tierleid darf man nicht unterstützen!! Mit Bioprodukten ist man da eher auf der sicheren Seite.
20.04.2009 09:56
Autor: Yogi
Was für ein Verbraucherschutz? Bei uns werden doch eher die Firma beschützt als der Verbraucher. Solange wir korrupte -manche nennen es Lobbyarbeit- Politiker haben wird sich nicht wirklich etwas ändern.
19.04.2009 10:06
Autor: Torsten Werner
Am Beispiel Baden-Württemberg kann man sehr schön erkennen, wie der Verbraucherschutz im Lebensmittelbereich in hohem Maße an Qualität verliert. Für Metzgereien, Geflügelverarbeiter, Gastronomen und viele andere Nahrungsmittelbetriebe mehr, war der Wirtschaftskontrolldienst (WKD) eine „gefürchtete“ Kontrolleinheit. Den WKD gibt es leider nicht mehr. Aus Kostengründen wurde eines der schlagfertigsten Lebensmittelüberwachungskonzepte der Welt abgeschafft. Die Leute vom WKD waren Polizisten mit einer Zusatzausbildung in Lebensmittelrecht und Lebensmittelhygiene. Deren exekutive Grundlage befähigte diese Kontrolleure, ohne groß nach „Mami oder Papi“ zu fragen, auf schwere Verstöße unmittelbar zu reagieren. Gemeinsam mit Veterinären zogen die WKDler los und verhalfen so manchem Lebensmittelverarbeiter zum „richtigen“ Hygiene-Maß. Nun hat auch unser Land die gleichen Strukturen in der Lebensmittelüberwachung wie die übrigen Bundesländer angenommen. Vielleicht haben sich die Bayern bei unseren Lebensmittelkontrolleuren beklagt, dass eine Weißwurst in Baden-Württemberg zu sauber und damit zu wenig würzig schmeckt. Es könnte aber auch sein, dass die Gesundheitsämter im Land mehr probiotisches (Gammel-) Fleisch, für eine gesündere Darmflora fordern. Eins davon wird wohl zutreffen. Guten Appetit.
18.04.2009 12:03
Autor: Roland
Wir sind seit vielen Jahren fast Vegetarier, also schon immer auf der sicheren Seite - ohne die geringste Einbuße an Lebensqualität. Wer meint, sich von zusammengefegten Schlachthausabfällen ernähren zu müssen, der soll es halt - aber er darf sich dann hinterher nicht beklagen. Jedenfalls unterstützen wir nicht das millionenfache Tierelend und dessen Verursacher!