16.07.2009 15:56
Autor: Hans-Dieter Straup
Mann/Frau, also man kann und darf sie nicht ernst nehmen, diese ewig Gestrigen in einer immer noch nicht grad heutigen Kirche (aber das ist ein anderes Thema).
Als bekennender Katholik fordere ich dazu auf, dass sich die Kirche endlich wieder von diesen Un-Brüdern distanziert; es ist mir zuwider, mit ihnen unter einem Dach sein zu müssen.
Das heißt nicht, ihnen christliches Verzeihen vorzuenthalten bzw. anzubieten
H-D. Straup!
Schwul, katholisch und in der SPD.
Stellvertr. Landesvorstand der Schwusos.
Ich werde insofern und als bekennender Katholik am CSD in Stuttgart teilnehmen.
10.07.2009 08:16
Autor: Michael
Zum einen Predigen die Piusbrüder, Gott liebt jeden, doch wer anders ist oder einen anderen Glauben hat, kann schnell zum Sündenbock gemacht werden. Gerade Hitler, dem man homosexuelle Neigungen nachsagte, war auch der größte Feind Homosexueller. Wer die Geschichte von 1933 - 1945 auch nur ein bisschen kennt, weiß, dass man auch den Homosexuellen nach dem Leben trachtete. Nun, wer mit einem Finger auf andere deutet, zeigt mit drei Fingern auf sich. Wenn Piusbrüder solche Kommentare abgeben, sollte sie sich nicht als Christ bezeichnen und von Nächstenliebe reden. Zudem nehmen sie gerne die Kirchensteuer homosexueller Menschen an, denn Gold -Verzeihung- Geld stinkt nicht.
09.07.2009 12:40
Autor: Sabine
Viele Kommentare hier sind ja genauso schlimm wie die bösartige Hetze der sog. Piusbrüder. Ich finde auch, man sollte sie einfach ignorieren. Und diejenigen, die sich durch den CSD beleidigt fühlen, sollten diesen auch einfach ignorieren. Keiner wird gezwungen hinzugehen und zuzuschauen. Nach maximaler 1 Stunde ist der fröhliche Umzug an einem vorbeigezogen und Ihr habt wieder Ruhe für ein ganzes Jahr
08.07.2009 15:29
Der Vergleich mit der Nazizeit durch die Piusbruderschaft ist höchst problematisch. Allerdings genauso problematisch ist die Schwulenparade in Stuttgart. Sie verletzt mein Schamgefühl aufs Äußerste.
08.07.2009 13:54
Autor: Thomas Kraft
Wer im Glashaus ist sollte nicht mit Steinen werfen.
Die sollen in Ihrem eigenen Stall erst mal aufräumen(wieviele katholische Priester wurden schon wegen sexuellen Übergriffen an Schutzbefohlenen verurteilt)
08.07.2009 11:16
Autor: Danny Lisker Geschäftsführer
Stuttgart Pius Brüder
Es zeigt wieder einmal wie wichtig die politische Parade zum CSD ist.
Trotz der doch angenommenen Akzeptanz in der Bevölkerung und in anbetracht der Tatsache das wir in Berlin einen schwulen regierenden Oberbürgermeister haben, in kürze den ersten schwulen Aussenminister der BRD stellen und der Schrimherrschaft des CSD Mannheim aus einer Brigade von CDU, SPD und Grünen Politikern besteht, müssen wir uns immer wieder mit solchen unanständigen Anfeindungen auseinander setzen. Schwule, Lesben, Heteros steht gemeinsam Seite an Seite, Schulter an Schulter um den antiquierten Parolen der Pius Brüder die Stirn zu bieten. In der Bundesrepublik Deutschland ist kein Platz für Hetze gegen
Menschen die sich einzig und allein durch Ihre Religion, Herkunft oder Sexualität unterscheiden. Wenn jemand den CSD als unerträglich empfindet, so möge er doch bitte ein paar Tage in den Schwarzwald fahren. Ich fand immer unser Quartierfest ins Berlin ganz UNERTRÄGLICH. Schreiende Kinder, laut lachende besoffene Hetero Männer die Ihre noch besoffeneren Freundinnen zwischen Mülltonnen hinter dem Bierzelt geherzt haben. Da hilft einfach so weit wie möglich weg. Auf die Idee meinen Unmut zu bekunden kam ich nicht, weil ich ein friedlicher, toleranter und gebildeter Mann bin. Und auch singende Senioren, schreiende Kinder und zwischen Mülltonnen sich liebende Heteros sind ein Teil der Gesellschaft die unser Land so schön und lebenswert machen. Schwule und Lesben haben doch verständlicher Weise die selben Bedürfnisse sich auf Ihre Art am städtischen Partyleben und politischen Demonstrationen zu beteiligen. Wer das als UNERTRÄGLICH empfindet, bestätigt doch wie wichtig der CSD doch immer noch ist.
Wir sind noch lange nicht am Ziel.
08.07.2009 11:16
Autor: Danny Lisker
Wenn jemand den CSD als unerträglich empfindet, so möge er doch bitte ein paar Tage in den Schwarzwald fahren. Ich fand immer unser Quartierfest ins Berlin ganz UNERTRÄGLICH. Schreiende Kinder, laut lachende besoffene Hetero Männer die Ihre noch besoffeneren Freundinnen zwischen Mülltonnen hinter dem Bierzelt geherzt haben. Da hilft einfach so weit wie möglich weg. Auf die Idee meinen Unmut zu bekunden kam ich nicht, weil ich ein friedlicher, toleranter und gebildeter Mann bin. Und auch singende Senioren, schreiende Kinder und zwischen Mülltonnen sich liebende Heteros sind ein Teil der Gesellschaft die unser Land so schön und lebenswert machen. Schwule und Lesben haben doch verständlicher Weise die selben Bedürfnisse sich auf Ihre Art am städtischen Partyleben und politischen Demonstrationen zu beteiligen. Wer das als UNERTRÄGLICH empfindet, bestätigt doch wie wichtig der CSD doch immer noch ist.
Wir sind noch lange nicht am Ziel.
08.07.2009 09:31
Autor: Leonhard Ströber
Viel zuviel Aufregung um nichts. Einfach aus der katholischen Kirche austreten. Es ist wie in der Ex-DDR. Solange die Oberen nichts verstehen, werden die Unteren weglaufen. Der Letzte macht die Tür zu. Und die vier oder fünf Männer , die mit Frauen nichts anfangen können, und lange goldene Kleider tragen, können gerne bei uns mitlaufen. Ob Sie noch jemand sieht, unter den tausenden anderen?
07.07.2009 11:19
Autor: M. Briem
Ob sie immer recht haben bzw. den richtigen Ton treffen weiß ich nicht, aber wenigstens schwimmen die Pius-Brüder nicht immer nur einfach mit dem Mainstream mit. Und das ist gut so, denn bekanntlich schwimmen ja nur tote Fische immer mit dem Strom. Sei ein lebendger Fisch!
06.07.2009 10:09
Autor: christian nording
Vor Jahren sah ich einen Umzug der CSD Organisatoren.Zunächst fand ich die Teilnehmer mutig, doch letzten Endes als weit überzogene Show der Selbstdarstellung. Das Interesse (so hört man) am CSD ist rückläufig. Das ist auch gut so!
In unserer (hoffentlich noch lange) liberalen Gesellschaft wurde für die Liebe und Sexualität zum eigenen Geschlecht viel erreicht. Auch Stuttgart zeigt Toleranz mit Schirmherren aus Politik und Gesellschaft (leider mußte einer als Minister seinen Hut nehmen). Die Pius-Brüder, die selbst eine Minderheit darstellen, lieferten jetzt dem CSD eine für mich völlig unnötige Plattform zur Auseinandersetzung. Ihr krampfhafter Versuch neue geistige Kräfte im rechten Gedankengut des Nationalsozialismus zu suchen ist ungeheuerlich. Damit erschwerden sie uns (kurz gesagt) die Hitler-Diktatur mit allen schrecklichen und diskriminierenden Erscheinungen endlich Geschichte werden zu lassen. Im Gegenteil, rechtsradikale Orientierungen, so befürchte ich, werden auf dem Weg dieser Glaubensgemeinschaft neue Nahrung finden.
Mit der Zürücknahme der Exkommnikation der Pius - Brüder leistete sich die katholische Kirche und Benedikt XVI eine Fehlentscheidung, nicht zum Schaden für die eigene Kirche, sondern auch für unsere liberale Gesellschaft.