Finanzminister Stächele

Land droht Beamten mit Pensionskürzung

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25.11.2009 18:09
Autor: Norbert Kandziora

Die Beamten sind Jammerlappen auf höchsten Versorgungsniveau, auf Kosten der übrigen Bevölkerung ! Mehr brauch ich
dazu nicht sagen, denn jeder weiss es .
Sie jammern deshalb so laut, weil sie viel
zu verlieren haben !


 

02.08.2009 14:13
Autor: Hannes Hofmann

...das ist der Richtige Ansatz, das möchten die Parteien bitte unbedingt als wahlprogramm bringen....
Wir benötigen Zahler in die Sozialkassen keine Zweiklassengesellschaft wo die oberen (Beamten) mit 50 - 55 in Rente gehen um mehr Freizeit zu haben für durchschnittlich 2670 Euro im Monat... das schafft noch nicht einmal ein Manager der 35 Jahr brutalst gebuckelt hat un Millionen Steuer bezahlt hat...


 

18.07.2009 19:26
Autor: A. G.

Leider haben viele Mitbürger keine Ahnung wie sich Gehälter bzw. Pensionen von Beamten zusammensetzen. Auch nicht davon, dass seit den 80er Jahren bereits ein gewisser Prozentsatz der Lohnerhöhungen (welche bedeutend geringer als in der freien Wirtschaft ausfallen) angeblich für die Pensionskasse einbehalten wird. Wo sind diese Beträge geblieben?
Vielleicht sollte sich die Bevölkerung auch mal überlegen, welche Berufgruppen zum Beamtentum zählt. Auch die Justiz, die Polizei und die Feuerwehr gehören hierzu. Und diesen Beamten kann man nicht nachsagen, dass sie sich "den Hintern im Sessel platt drücken". Diese Beamten sind auch an Wochenenden, Nachts und an Feiertagen (Weihnachten, Ostern...) im Dienst. Und nun sollen diese Beamtengruppen auch mit 67 noch Feuer löschen, Verbrecher jagen oder Gefangene kontrollieren?
Klar ist es einfach das Stammtischgerede aufzuschnappen und sich über die Beamten aufzuregen, wie auch in vielen Kommentaren ersichtlich ist. Aber wer denkt mal wirklich darüber nach und informiert sich?


 

18.07.2009 14:55
Autor: Kurt-Jürgen Janot

Wenn der Herr Finanzminister die schnellere Einführung der Pension mit 67 fordert und dabei die Sanierung (Konsolidierung) des Staatshaushaltes als Begründung angibt, handelt es sich ganz offensichtlich um ein Sonderopfer der Beamten.
Sonderopfer, gleich von welcher Berufsgruppe auch immer sie zu leisten sind halte ich für nicht legitim und gerecht.
Auch die Begründung, die Pensionslasten wachsen reichen als Begründung nicht aus, denn schließlich obliegt es der Politik die Stellenpläne in den Einzelhaushalten zu gestalten. Hier aber haben unsere Damen und Herren Politiker jahrelang die Augen vor den Tatsachen verschlossen.
Dass das Land einen Pensionsfond in Höhe von 500 Million Euro angelegt hat ist zwar richtig, aber auch nur die eine Seite der Medaille, denn jeder Landesbeamte beteiligt sich ja auch an der Finanzierung dieses Fond. Das sollte unser Herr Finanzminister auch nicht vergessen.
Ich habe nicht vergessen, dass Anfang der 90er Jahre die Beamten auf 10 Prozent ihres Einkommens verzichtet haben, um den Einstieg in die 35-Stunden-Woche mitzufinanzieren. Eigentlich hätte dann Mitte der 90er Jahre die Regelarbeitszeit im öffentlichen Dienst bei 35 Stunden liegen müssen. Tatsächlich ging es aber nie über 37,5 Wochenstunden hinaus. Ganz im Gegenteil wird heute in den baden-württembergischen Amtsstuben 41 Stunde pro Woche gearbeitet - von den Beamten versteht sich, da hier nur die Arbeitszeitverordnung zu ändern ist, nicht aber ein Tarifvertrag zu kündigen!
Das zu den Sonderopfern, die bereits von den Landesbeamten geleistet werden.
In Studien habe ich gelesen, dass der öffentliche Dienst den allgemeinen Einkommensentwicklungen bereits 40 Prozent hinterher hinke.
Da frage ich mich natürlich, wie Herr Stächele sein wichtigstes Kapital - als solches werden Mitarbeiter ja gerne bezeichnet - denn dann noch motivieren möchte.
Ich sehe ein, dass etwas geschehen muss, denn die (finanziellen) Probleme, vor denen die öffentlichen Haushalte stehen sind enorm.
Aber meiner Meinung nach gibt es andere Möglichkeiten Finanzausgaben sinnvoll zu tätigen, als das Legen von Puzzels oder Gemüseschnibbelkurse für Langzeitarbeitslose staatlich über die Agentur für Arbeit mit Steuergeldern zu finanzieren. So geschehen bei der DEKRA, die für solche Eingliederungsmaßnahmen 60 Million Euro einstrich.
Oder warum unterstützen unsere Politiker den Druck des Quelle-Katalogs mit 50 Millionen Euro Kredit, wenn dee Eigentümer ausreichend Geld haben, um ihrer Verpflichtung nachzukommen.
Im Landeshaushalt gibt es sicherlich auch genügend solcher finanzeillen Sickergruben.
Mein Rat an den Finanzminister: Schauen Sie sich doch einmal genau an, wohin das von Ihnen verwaltete Geld fließt und entscheiden Sie dann, wo Kürzungen oder gar Streichungen sinnvoll sind.
Und noch etwas, lieber Herr Stächele, bei der nächsten Abstimmung über Diäten, Zuwendungen für Parlamentarier, Steuerfreibeträge für Abgeordnete, Gehälter für Minister etc. stimmen Sie bitte einfach dagegen, das spart dann auch schon enorm. Auch eine Zusammenlegung von Aufgaben der einzelnen Ressorts und damit der Reduzierung der Anzahl an Ministern, Staatssekretären, Ministerialräten und Bediensteten in diesen Ministerien kann die Pensionslast entscheidend mildern.
Auch wäre noch die Frage zu klären, wann denn endlich der geplante Bürokratieabbau kommt. Jeder weiß doch, dass dieser Wust an Gesetzen, Verordnungen, Ausführungsbestimmungen zu den Verordnungen und Gesetzen erst das Verwaltungshandeln so komplex und damit teuer macht.
Also bitte nicht kleckern, Herr Minister, sondern klotzen!


 

18.07.2009 12:25
Autor: Bernhard Peschke

Als Beamter mit 40 Dienstjahren habe ich gemessen an Funktion und Aufgabenbeschreibung seit vielen Jahren auf Einkommensteile gern verzichtet, in der Annahme, dass mein Arbeitgeber, das Land, die zurückbehaltenen Gehaltsanteile für die Versorgungsbezüge ertragreich ansammelt. Dass die Landesregierung nun mir und allen anderen Beamten vorwirft, dass wir unseren Dienst einmal beenden müssen und dem Arbeitgeber dann ungebührlich auf der Tasche liegen, ist schäbig und beleidigend. Ich fühle mich nicht schuldig daran, dass mein Arbeitgeber meinen Gehaltsanteil jahrelang für andere Zwecke verwendet hat und nun plötzlich überrascht ist, dass seine Mitarbeiter auch nach der aktiven Dienstzeit einen Rechtsanspruch aus einem jahrzehntlangen Dienst- und Treueverhältnis haben. B. Peschke


 

17.07.2009 15:35
Autor: Marko

Da bin ich mal gespannt, wie ich als Feuerwehrbeamter mit 66 Jahren in den Einsatz fahr. Vielleicht hilft mir ja ein Zivi ins Löschfahrzeug und schiebt mich in ein brennendes Gebäude oder hebt für mich den Spreizer bei einem Verkehrsunfall.
Die Kollegen der Polizei werden wohl alle mit einem Rollstuhl durch die Fußgängerzonen geschoben um ihre Streife zu fahren. Der Zivi wird sie bestimmt auch gegen die Angriffe von irgend welchen Straftätern schützen.
Ja, es gibt nicht nur Beamte die auf irgend einem Amt im Büro sitzen, sondern auch Einsatzbeamte die psychisch und physisch gefordert werden.
Ich würde mir eine Rente / Pension mit 60 Jahren für alle wünschen. Wer länger arbeiten will, könnte seine Rente ja freiwillig erhöhen.



 

16.07.2009 23:34
Autor: Momme Jacobsen

Könnte es sein, dass hier der eine oder die andere für sich die Vorstellung nicht zulassen mag, dass es kein Automatismus ist, verbeamtet zu werden, sondern dass dies, insbesondere in höherer Besoldung, durchaus etwas mit Leistung und Qualifikation zu tun hat?

Ich kenne viele Beamte, die gemessen an ihren Fähigkeiten, ihrer Leistung und Qualifikation im Vergleich zur Privatwirtschaft einen sehr schlechten Lohn erhalten, weshalb es auch in vielen Fällen ein sehr gutes Geschäft für den Staat ist, sich durch die - im Übrigen nicht teurere - Besoldung und Versicherung eine Staffel guter Leute zu halten.

Mir scheint, in dieser Neid-Debatte scheinen sich immer besonders diejenigen aufzuregen, die selbst gerne Beamte geworden wären - und es aber nicht konnten - und dies nun bereuen.


 

16.07.2009 18:30
Autor: Maxe

Aufgeblusterte Beamtenvertreter, es wird Zeit diese in die Schranken zu weisen!
Hoffentlich bleibt der Ötti diesmal standfest


 

16.07.2009 15:26
Autor: alpin

Es gibt viel zu viele Beamten. Diese 'Branche' wird in Zukunft unserem jetzt schon überbeanspruchten Sozialsystem vollends den Kollaps bringen.
Warum diese Ungleichbehandlung gegenüber den 'Normalbürgern'? Die Lobby der Beamten (vorrangig unsere Spitzenpolitiker) ist sehr einseitig geprägt ! Sollen doch die Beamten 'auf die Straße gehen' ....das wird eine Lachplatte für den Zwangseinzahler in die Sozialkasse. Hoffentlich werden Minister Stächele und Co. nicht wieder zum Umfaller!


 

16.07.2009 09:20
Autor: Charlotte Burkhart

Wieder einmal zeigt der Beamtenbund welche Macht er hat und die Politik nötigt.Eine Gerechtigkeit für alle gibt es nicht.Die normalen Arbeiter dürfen in die Sozialkassen einzahlen,dann bis 67 arbeiten oder eine Kürzung in kauf nehmen.Die Beamten haben ihren Sonderstatus und können den verteidigen auf Teufel komm raus.Dieser aufgeblähte Beamtenapparat sprengt unsere Rentenkasse ohne jemals selber einzuzahlen,bekommen sie die beste Rente samt Pensionen.Sie erklären dies mit ihren kleinen gehälter was nicht stimmt.Sie haben schon längst den klaren Blick verloren was Menschen draußen für Löhne bekommen.Wenn Politiker von Rentner sprechen denen es so gut wie niemals zuvor geht,dann sprechen sie von diesen Beamten.Warum ist eine Gleichbehandlung nicht möglich??Warum müßen diese Beamte nicht in die Sozialkassen bezahlen?Sie verhindern es mit Drohungen an die Politik.Darf das sein?Darf sich Politik erpressen lassen?


 


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