Vorstoß zu Steuerentlastung

Berlin bremst Oettinger bei Jahreswagen

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26.08.2009 06:25
Autor: KP

Die Äusserungen dieser Person sind an Peinlichkeit nicht zu überbieten, siehe "Filbingerrede". Wann macht der endlich seinen Abgang ?


 

25.08.2009 19:45
Autor: Arno Frings

Es gibt sogar zwei Gründe, warum die frühere Rabattregelung wieder eingeführt werden sollte:
1. Steuergerechtigkeit. Am Markt werden Preisnachlässe bis zu 20 % und darüber erzielt, die nicht versteuert werden müssen, wie Herr Oettinger (kurz vor der Wahl...) auch schon bemerkt hat.
2. Steuermehreinnahmen. Der Verkauf von Jahreswagen ist um 130.000 Autos zurückgegangen. Das allein ist schon eine enorme Summe an Mehrwertsteuer, die dem Staat durch die Lappen geht.
Bedenkenswert scheint aber noch Folgendes: Ein Jahreswagenkäufer kauft -wie der Name schon sagt- jedes Jahr ein Auto und zahlt jedes Mal die dafür fällige Mehrwertsteuer. Ein "normaler" Autokäufer (zu dem ein "abtrünniger" Jahreswagenkäufer wird) kauft aber nur alle 5-15 Jahre ein Auto und in diesem Zeitraum wird nur einmal die Mehrwertsteuer fällig. Man kann sich also vorstellen, dass diese Mehrwertsteuerverluste für den Staat größer sind als die Einnahmen durch die jetzige Rabattbesteuerung. Hat das schon mal jemand in den Finanzministerien ausgerechnet?


 

25.08.2009 17:27
Autor: Hans-Peter Arndt

Vor der Gesetzgebung des geldwerten Vorteils gab es bei der Daimler-Benz AG einen Jahreswagenanteil von rund 8%, das entsprach immerhin eine Monatsproduktion.Es fällt bei diesem Gesetz nicht nur Steuer an, sondern auch noch anteilmäßig Rentenversicherungs- und Krankenkassenbeiträge( wenn man unter der Bemessungsgrenze liegt).
Wie kann es verfassungsgemäßig gerecht sein, wenn beim Kauf eines Jahreswagen diese Summen an Abzügen anfällt; anderseits beim Kauf über den Autohandel bei gleich hohen Rabatten keinerlei Versteuerung anfällt?
Außerdem bezweifele ich, daß diese Besteuerung volkswirtschaftlich betrachtet für alle Beteiligten irgendeinen Vorteil hat.
Abschließend noch eine kritische Anmerkung an den Redakteur des Tagesthemas Auto-Posse. Hier wurde aus dem Bauch heraus kommentiert, ohne jegliche Recherchen angestellt zu haben.
Unter Einbeziehung o.g. Fakten wäre eine konstruktivere Betrachtung herausgekommen.


 

25.08.2009 17:15
Autor: t.strohm

Was ist ein Öttinger? Der Abstand von einem Fettnapf zum anderen.


 

25.08.2009 16:11
Autor: P.Grupp

Wieder mal typisch für unseren Festles -MP Öttinger.
Er tritt doch buchstäblich von einem ins andere Fettnäpfchen. Er sollte sich doch mal das Gesamtvolumen ansehen, das von solch einer Regelung betroffen wäre. Deshalb immer zuerst das Hirn einschalten und dann REDEN!
Frage mich ernsthaft, wann kommt endlich die Abwrackprämie für H. Öttinger??
Er könnte ja nach seinem Rücktritt künftig
mal 10 oder 12 Std. , statt wie dieses mal,
nur 6 Stunden auf dem Stuttgarter Stadtfest herumsitzen!!!


 

25.08.2009 15:24
Autor: Bernd Marquardt

Ich bin seit fast 30 Jahre Daimler-Mitarbeiter.Seit die Rabattsteuer eingeführt wurde kann man den Kauf einer C- oder E- Klasse vergessen, da man auf den Kaufpreis von ca. 40 000,€ noch die 10 000,-€ Rabatt versteuern muss. d.h. ich zahle noch mal 4 000,-€ dem Staat..
Somit kostet mich das Auto 44 000,-€.Die 10 000,-€ werden mir auf mein Brutto-Gehalt angerechnet, was mir beim Lohnsteuer-Jahresausgleich auch nur Nachteile bringt. Der normale Käufer geht zum Händler und handelt diesen Preis auch raus und gibt obendrein noch seinen Gebrauchten zu Höchstpreisen in Zahlung.
Fazit: Da muss sich was ändern


 

25.08.2009 13:06
Autor: H.P. Müller

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

eine weitere Abwrackprämie sehe ich nicht für sinnvoll an. Die Autoindustrie hat im Hinblick auf Kleinwagen und geringere Verbräuche nix dazugelernt. Siehe auch die heutigen Zeitungen und der Supersportwagen SLS von Daimler. Die E-Klasse erhielt im Test bei N-tv keine besonderes Lob.
Also was ist mit den bezahlbaren Autos, die die Umwelt weit weniger belasten? Warum sollen denn nur Jahreswagenfahrer profitieren? Die Abgabenlasten sind schon schmerzhaft hoch, weshalb sollen dann auch noch alle Steuerzahler für das Vergnügen bei dem Autokauf einer kleinen Gruppe aufkommen?
Der Markt und der Wettbewerb müssen endlich mal wieder auf eigenen Beinen stehen.
Sehr wahrscheinlich erhalten die Automobilfirmen ja immer noch Subventionen für Entwicklung und Forschung? Müssen es dann SLS, SLR, Maybach u.Ä. sein? Die haben die meisten Entwicklungskosten und decken diese wohl nicht durch Umsätze ab.
Also kein "ja" für eine weitere Stütze.


 

25.08.2009 12:58
Autor: Markus G

Wann geht der Herr Oettinger endlich in Rente ??? Der rennt von Fettnapf zu Fettnapf und schadet dem Land BW.

Wann kommt ein 2. Teufel der diesen Menschen in die Wüste schickt.


 

25.08.2009 09:02
Autor: Stef

...er ist doch nur ein Politiker! Er kann nicht's dafür!


 

25.08.2009 08:56
Autor: Klaus Becker

Die Subventionitis sollte endlich ein Ende finden. Gerade Herr Oettinger tat sich bisher durch Sparen hervor, was ich sehr gut fand. Warum will er jetzt Geld verteilen, das wir längst nicht mehr besitzen? Die schädlichen Nebenwirkungen staatlicher Subventionen sind zumeist höher als deren gewünschte Wirkung.


 


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