Kundenfang

Bedenkliche Fragerunde an der Kasse

Name, Anschrift und E-Mail sind keine Pflichtangaben, allerdings können Kommentare ohne Angabe des Namens und der vollständigen Adressdaten in der gedruckten Ausgabe leider nicht berücksichtigt werden.

Ihr Name

Straße, Hausnummer
wird nicht veröffentlicht

PLZ, Ort

Ihre E-Mail Adresse
wird nicht veröffentlicht

Ihre Meinung

Um automatisierte Spam-Einträge zu verhindern bitten wir Sie die folgende kleine Rechenaufgabe zu lösen.

Wieviel ergibt 8 plus 3?

     Spielregeln


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Kommentare erst durch die Redaktion freigeschaltet werden.


09.09.2009 14:13
Autor: Norbert Fricke

Herrn Ralf Palm, Postbank:

Es ist sicher NICHT legitim, dass bei gezielter ausschließlicher Inanspruchname von Paket- oder Briefdienstleistungen des Kunden-Vertragspartners DHL/Post der Kunde regelmäßig in penetranter Weise über sehr private Bankdetails ausgefragt wird, nur um die tägliche Cross-Selling-Zielvorgabe zu erfüllen.

Oder würden Sie gerne in einer Apotheke, nachdem Sie eine Verschreibung eingelöst haben, jedes Mal gefragt werden "Welche Kondommarke benutzen Sie?", weil der Apotheker zur Umsatzsteigerung gerne weitere Produkte aus seinem Drogeriesortiment verkaufen möchte?

Eine solche Apotheke würde ich nur ungerne wieder besuchen. Das gleiche gilt für die Post: Um diese belästigende Ausfragerei zu umgehen, gehe ich nun regelmäßig zum Hermes- und DPD-Paketshop, um meine Pakete ungestört und ohne Wartezeit zu versenden.


 

08.09.2009 14:05
Autor: A. Schmidt

Die Schuhverkäuferin will Mittel zur Lederpflege verkaufen; die Metzgerin fragt "Derf's a bissle meh sei?" und empfiehlt gleich den Sonntagsbraten oder die neueste Wurst - und die Postbank versucht neue Kunden zu gewinnen.
Der Verkauf von Zusatznutzen ist gang und gäbe in letzter Zeit - leider.

Wer höflich, aber bestimmt die Fragen ablehnt, wird zu nichts überredet oder gar übertölpelt. Was ich nicht brauche, zu dem kann ich auch nicht überredet werden.
Fragen ist erlaubt - manchmal wundert es einen eben nur, wenn die Fragerei penetrant wird - oder aber in Anbetracht der Warteschlange hinausgezögert wird.

Hier hilft oftmals ein bßchen Menschlichkeit - auch bei den Chefs : denn meistens können die Damen und Herren an den Schaltern oder Kassen nicht anders - denn sie müssen diese Dinge abfragen.

Da finde ich die "Profi-Sammler" für Tierheime oder caritative Einrichtungen um einiges schlimmer und aufdringlicher.

Und mit ein bißchen Verständnis auf beiden Seiten (Verkäufer / Kunde) wäre das Leben um einiges leichter.


 

08.09.2009 12:14
Autor: Ralf Palm, Postbank

Sehr geehrte Damen und Herren,

Aufgrund Ihres Beitrags möchte ich gerne eine kleine aber entscheidende Unstimmigkeit aufklären. Sie schreiben: "Wer etwa bei der POST nur schnell einen Brief abgeben will, könnte bereits wenige Minuten später stolzer Besitzer eines Girokontos sein". Fakt ist: In Ihrem geschilderten Fall hat der Redakteur ein Postbank Finanzcenter aufgesucht. In diesen bietet die Postbank neben der Produktpalette der Postbank auch das Dienstleistungsangebot der Deutschen Post an. Wir erachten es deshalb als legitim, dass wir die Kunden beim Besuch eines Postbank Finanzcenters auf die Leistungen der Postbank ansprechen. Diese Vorgehensweise finden Sie in allen Bereichen des täglichen Lebens. Und ist es in Ihrer Branche nicht auch üblich, Passanten in Einkaufszentren, Fußgängerzonen, Straßenfesten etc. auf die Vorzüge der "Stuttgarter Nachrichten" anzusprechen?


 

07.09.2009 18:37
Autor: Heinz D. Trost

Es ist ganz normal, daß ein Kaufmann dem Kunden, wenn er ihn denn schon mal in Kauflaune erlebt, mehr, als nur das Gewünschte verkaufen möchte. Das kennt man vom Metzger. Aber schon seit Jahrzehnten kriegt der Mitarbeiter eines bekannten Hamburger-Braters eins auf den Deckel, wenn er einem Erwachsenen kein Zusatzprodukt anbietet. "Pfanne" kriegt er aber auch, wenn er einem Kind einen zusätzlichen Artikel andrehen will. In den Postagenturen ist der Versuch, Postkunden zur Postbank zu werben, jedoch besonders perfide. Da wird nämlich pauschal für ein kostenloses Postgirokonto geworben. Dabei ist das nur dann wirklich kostenfrei, wenn man den Antrag z.B. als Stammkunde eines bestimmten Softwarehändlers, oder bei der Aktion eines bekannten Kaffee-Versenders stellt. Alle von Postagentur-Mitarbeitern geworbenen Postgirokunden müssen dazu jedoch jeden Monat mindestens 1250 EUR Geldeingang haben. Liegen sie drunter, kassiert die Postbank horrende Kontoführungsgebühren.

Da hilft nur darauf vorbereitet zu sein, und wie beim Abholen eines Mietwagens einfach alle Zusatzangebote mit "Nein" zu beantworten.


 


Anzeigen
 
 
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
ePaper
Für Abonnenten
Für Kaufinteressenten
» Abonnement
» StN Digital
» Einzelexemplar
» Infos
» Preise