25.11.2009 16:34
Autor: Sabine
Ich arbeite selbst bei *** (Name entfernt, Redaktion). Neueste Masche unserer Geschäftsleitung ist es den Betrieb der Filialen an eine Konzerneigene Leiharbeitsfirma auszugliedern. Die sind dann nicht tarifgebunden. Und es kommt sehr wohl vor, dass die dann nur 6,50€/Std. verdienen. (So wie eine neue Kollegin in meiner Filiale in Schleswig-Holstein). Und nach 2 Jahren wird eh niemand fest übernommen, damit sie ja nicht auf die Idee kommen, einen Betriebsrat zu wählen. Unser alter Betriebsrat ist dann nicht mehr zuständig und wir sind unserem Verkaufsleiter schutzlos ausgeliefert.....
18.11.2009 15:13
Autor: Anton
In der Tat ist es so, dass Fremdfirmenmitarbeiter wie Dreck behandelt werden.
Ich selbst bin bei einem großen Automobilhersteller in einer Fremdfirma tätig.
Glücklicherweise kann ich von mir behaupten, dass das Team in welchem ich arbeite hinter mir steht.
Traurig ist es aber, zu wissen, dass man gegenüber seinen Kollegen, welche die absolut gleiche Arbeit leisten, mehr als die Hälfte weniger verdient als sie.
Wenn so die Zukunft aussieht mit Zeitarbeit und Ausnutzung der Arbeitskräfte über solche Machenschaften seitens der Unternehmen, die über Zeitarbeitsfirmen ihr Personal beziehen, dann wünsche ich uns allen viel Glück.
Mittlerweile bin ich am überlegen, im Ausland nach Arbeit zu suchen. Nicht weil ich sauer bin auf eine Firma oder auf einen Chef, sondern weil ich enttäuscht bin, dass dieser Zeitarbeitsmoloch überhand gewinnt in Deutschland und weder die Regierung, noch die Firmen selbst was gegen diese Begebenheiten tun.
Ich freue mich über jeden Mitarbeiter bei Trigema, welche einen absolut fürsorglichen und respektvollen Firmenchef haben, welcher seine Firma mit Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern jahrelang erfolgreich führt.
Warum kann es nicht mehr solcher Firmenchefs geben, welche noch was von ihren Mitarbeitern halten? Man sieht ja, dass es funktioniert!
Deutschland erwache, sonst wirst du begraben!