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Heldt über Hitzlsperger

"Wir unterstützen jede Entscheidung"

28.01.2010 - aktualisiert: 28.01.2010 16:22 Uhr

Fussball Champions League PK Pressekonferenz VFB Stuttgart
Foto: Baumann
Stuttgart - Selbst kurz vor dem Heimspiel gegen die "Mannschaft der Stunde" in der Fußball-Bundesliga bleibt der mögliche Weggang von Thomas Hitzlsperger das beherrschende Thema beim VfB Stuttgart. Manager Horst Heldt erklärte am Donnerstag in der Pressekonferenz zur Partie gegen Borussia Dortmund (Sonntag, 15.30 Uhr), dass er den Nationalspieler ziehen lassen würde, falls ein anderer Club bis zur Schließung der Transferliste am 1. Februar ein entsprechendes Angebot machen sollte. Zunächst müsse Hitzlsperger eine Entscheidung treffen, ob er bleiben oder gehen will. "Thomas ist ein verdienter Spieler. Wir würden ihn in jeder Entscheidung unterstützen", sagte Heldt.

Bleiben oder gehen - was halten Sie für das Beste für Thomas Hitzlsperger?

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Der 27-Jährige hat beim VfB seinen Stammplatz verloren und muss um seine WM-Teilnahme fürchten. Selbst Bundestrainer Joachim Löw hatte ihm in einem Vier-Augen-Gespräch nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen, bei dem er wieder Spielpraxis bekommt. Hitzlspergers Problem ist nur, dass noch kein Angebot vorliegt, dass ihn zufrieden stellt. Außerdem sieht er einen Wechsel nach eigenen Angaben nur als "Notlösung" an und würde "am liebsten beim VfB Stuttgart bleiben". Der Verein hat derweil zurückhaltend auf Löws Ratschläge an seinen Spieler reagiert. "Der Bundestrainer kann da keinen Druck auf uns ausüben. Thomas ist Angestellter des VfB", sagte Heldt.

Jens Lehmann wieder im Tor

Während Hitzlsperger gegen Dortmund wohl wieder auf der Bank Platz nehmen muss, kehrt Jens Lehmann nach abgelaufener Rotsperre ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Verein in die Mannschaft zurück. "Jens spielt, das ist klar", sagte Trainer Christian Gross, obwohl der 19 Jahre jüngere Sven Ulreich (21) den ehemaligen Nationaltorwart in den vergangenen drei Spielen gut vertrat. Aber die Rangfolge ist beim VfB klar festgelegt: "Jens ist die Nummer eins", betonte Heldt. Fraglich sind am Sonntag nur noch die Einsätze der angeschlagenen Matthieu Delpierre (Zehbruch) und Cacau (Leistenprobleme).

Nach den Erfolgen gegen den deutschen Meister Wolfsburg und den Landesrivalen Freiburg möchte der VfB nun auch die sogar sechsmal in Folge siegreichen Dortmunder schlagen. "Wir wollen beide auf der Siegerstraße weiterfahren. Das wird ein hochintensives Spiel", sagte Gross. Über die weiteren Saisonziele ist man sich in Stuttgart aber nicht mehr ganz einig. Während mit Alexander Hleb der erste Spieler im "Kicker" vom Europacup sprach ("Noch drei, vier Spiele wie die letzten, und wir können den Kontakt nach oben schaffen"), halten die Verantwortlichen an der Maßgabe Klassenerhalt fest. "Wir brauchen noch Punkte und müssen uns weiter festigen", sagte Gross.
 

dpa/lsw


Lesermeinungen
29.01.2010 14:10
Autor: Bernd Binder

Heldt sagte: "Wir werden nicht auf ihn zugehen . . ." Lieber Herr Heldt, auf SIE würde ich auch nicht mehr zugehn. Wie da mit einem hochverdienten Spieler umgeht, der mit Sicherheit nicht schlechter geworden ist, sondern nur von Babbel demontiert wurde weil Babbel damals nichts anderes einfiel, ist unverschämt und zeigt wieder mal nur daß der Manager endlich weg muß. Er ist nur stinkig weil Hitze die Wahrheit über Heldts Busenfreund Babbel und dessen hilflose Handlungen (Absetzung des Kapitäns, nicht mehr im Aufgebot) nach dessen Entlassung gesagt hat. Babbel hat Hitze runtergezogen und jetzt wird er fallen gelassen. Vorstand raus.

 

29.01.2010 11:18
Autor: Thomas Baumann

Hilbert hat dieses Jahr schon 2 gute Spiele gezeigt. An das letzte gute Spiel von Hitzlsperger kann ich mich nicht mehr erinnern.

 

29.01.2010 09:42
Autor: Niko

Hitz war sicherlich nicht der schlechteste in der Vorrunde. Ihn als Sündenbock zu nehmen ist doch viel zu einfach. Hitz ist ein solider intelligenter spieler! Der seine Leistung mehr gebracht hat als Hilbert, Gebhard oder Hleb... Diese Spieler sind es die gehen sollten! Nicht Hitz und schon gar nicht Elson, der der einzigste ist der Freistösse/Ecken schiessen kann und einen vernünftigen Ball in die "Gasse" spielen kann! Oder anders gefragt: Wieviel Tore sind durch Hlebs Standarts gefallen? Oder wieviele Großchancen hat Gebhart vertendelt oder wieviele Flanken hat Hilbert hinters Tor gesetzt? Fragen über Fragen... Leider ist es aber so dass Gross auf ein klassiches 4-4-2 setzt ohne Raute. Spieler wie Hilbert oder auch Gebhart sind dafür predestiniert, da sie schnell sind. Hitz und Elson sind eher zentrale oder Spieler für die Halbpositionen. Ich bin mal gespannt wenn wir genau solche Spieler in der kommenden Saison brauchen, wenn sich Mannschaften gegen uns hinten reinstellen und genau ein Pass oder ein Freistoß die Partie entscheiden kann! Aber abwarten was die Neueinkäufe bringen werden. Wie auch immer...man sollte endlich den Hitz in Ruhe lassen und sich aufs Wesentliche konzentrieren!

 

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