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Aufholjagd

Der lange Atem zahlt sich aus

08.02.2010 - aktualisiert: 08.02.2010 20:04 Uhr

Fussball 1. Bundesliga 1. FC Nürnberg vs. VfB Stuttgart:
Foto: Baumann
Stuttgart - Die Serien-Täter sind wieder unterwegs. Fünf Siege in Folge hat der VfB Stuttgart zuletzt eingefahren.

So oder so: Der VfB bleibt sich treu. "Es ist ja schon traditionell hier, dass die Hinrunde ein bisschen verschlafen wird", sagt Torhüter Lehmann über die schwache Stelle des Vereins. Gut, dass die Roten auch eine ausgeprägte Stärke haben: Mit Erfolgsserien und Aufholjagden haben sie Erfahrung. Nicht jede führt zum gewünschten Ziel - aber wenn, dann wartet am Ende fette Beute. Wie im Vorjahr der ChampionsLeague-Platz. Oder wie 2007 der Meistertitel. Das sind nicht die einzigen Beispiele:

Die erfolgreichste Rückrunde: In der vergangenen Saison schaute sich der VfB zur Winterpause die Tabelle von weit unten an - Platz zehn mit 25 Punkten. In der zweiten Saisonhälfte gab es dann kein Halten mehr. Da kamen die Roten auf 39 Punkte und erreichten am letzten Spieltag die Qualifikation zur Champions League. Der Lohn der Mühen: Am 23. Februar und am 17. März dürfen sie sich mit dem großen FC Barcelona messen.

Die längste Siegesserie: Lange Zeit lag der VfB in der Saison 2006/07 in Lauerstellung. Ein internationaler Platz war stets in Reichweite. Ein phänomenaler Endspurt katapultierte die Roten nach ganz oben: In den letzten acht Spielen gab es acht Siege - und nach 38 Punkten in der Rückrunde die Meisterschale.

Die längste Erfolgsserie: Zehn Siege, fünf Unentschieden und keine einzige Niederlage - nach 15 Spieltagen der Saison 2003/04 führte der VfB die Bundesliga-Tabelle an. Von diesem Polster zehrten die Roten lange. Platz drei hätte zur Qualifikation zur Champions League gereicht. Diesen Platz belegte der VfB bis zum vorletzten Spieltag. Beim Saisonfinale verlor er dann in Leverkusen mit 0:2 und musste Bayer noch vorbeiziehen lassen. Immerhin: Der Uefa-Cup-Platz war gesichert.

In welcher Saison die Roten die meisten Siege eingefahren haben, lesen Sie in unserer Printausgabe vom 9. Februar.
 

Thomas Näher