100 Schritte
dpa/sir
Die 100 Schritte, um die es in der Ausgangsituation geht, beschreiben die Entfernung von Peppinos (Luigi Lo Cascio) Elternhaus zum Sitz des lokalen Mafiabosses Tano (Tony Sperandeo). Peppino trifft schon als Kind eine folgenschwere Entscheidung: Statt eine Karriere als Mafioso anzustreben, schlägt er eine journalistische Laufbahn ein und nutzt seinen Beruf, um gegen die Organisation aufzubegehren. Damit beginnt ein endloser und brutaler Kampf, der seine Opfer fordert.
Eine Menge Preise und eine Oscar-Nominierung konnte Regisseur Marco Tullio Giordana für sein spannendes Drama einheimsen. Der Film um den «Helden» Pippino Impastato basiert auf einer wahren Geschichte, er wurde 1978 ermordet.