Die Kinder des Monsieur Mathieu
dpa/sir
Frankreich 1949. Im tiefsten Winter tritt der arbeitslose Musiker Clément Mathieu (Gérard Jugnot) in der Provinz eine Stelle als Hilfslehrer in einem Internat für schwer erziehbare Kinder an. Wie ein Gefängnis oder eine verwunschene Festung wirkt die abbruchreife Lehranstalt, die von dem sadistischen Direktor Rachin (Francois Berléand) mit eisernen Hand regiert wird. Ganz behutsam und nicht ohne Angst nähert sich der stille Monsieur Mathieu den verschlossenen, aggressiven Schülern und findet schließlich einen Weg zu ihren Herzen.
Mit "Die Kinder des Monsieur Mathieu" gelang Regisseur Christophe Barratier in Frankreich ein sensationeller Überraschungserfolg. Sein Spielfilmdebüt lockte mehr als sechs Millionen Zuschauer in die Kinos. Produziert wurde diese Internatsgeschichte vom sechsfachen Oscarpreisträger Arthur Cohn.